Start > News zu Volkswirtschaft

News zu Volkswirtschaft

Was ist eigentlich Wirtschaft? Die Frage, was Wirtschaft eigentlich ist, wurde und wird immer wieder gestellt und davon hängt ab, wie wir unser Leben gestalten können. Die Antwort darauf ist so einfach wie kompliziert zugleich. Wirtschaft ist überall und in jedem Moment, wo Waren, welcher Art auch immer, zwischen Menschen ausgetauscht werden, und dieses Austauschen von Waren bestimmt unser gesamtes Leben. Karl Marx, einer der bekanntesten Philosophen und Gesellschaftstheoretiker, stellte bereits im 19. Jahrhundert fest, dass sich alles letztendlich auf Ökonomie reduzieren lässt, denn es geht immer um die Befriedigung von Bedürfnissen und Interessen. Der menschliche Bedarf jedoch besteht aus Einzelinteressen, denn jeder der ca. 7 Milliarden Erdenbürger hat Bedürfnisse und Interessen, die befriedigt werden wollen. Somit stoßen 7 Mrd. Einzelbedürfnisse aufeinander, von denen jedoch nur ein kleiner Teil komplett erfüllt werden kann. Viele Dinge bleiben also für immer unmöglich. Oder zumindest für die meisten Menschen unerschwinglich. Andere Dinge können wir uns zwar leisten, müssen dafür auf anderes verzichten. Aber auch sonst prägen Entscheidungen unser Leben. Kaufen wir lieber diese oder jene Hose, ein rotes oder ein blaues Auto, ein großes oder ein kleines Haus oder möchten wir doch lieber eine Wohnung mieten? Politiker müssen sich die Frage stellen, ob sie lieber mehr Geld in Schulbildung, in das Gesundheitswesen oder die Wirtschaftsförderung stecken wollen.
Die klassische Wirtschaftsdefinition
Laut Definition handelt es sich ja bei der Wirtschaft oder Ökonomie um die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen. Zu den wirtschaftlichen Einrichtungen gehören sowohl Unternehmen, als auch private und öffentliche Haushalte. Zu den Handlungen des Wirtschaftens gehören Produktion, Verbrauch, Umlauf und Verteilung von Gütern. Derartige Zusammenhänge bestehen unter anderem auf welt-, volks-, kommunal- und betriebswirtschaftlicher Ebene.

Wirtschaft dient einerseits der materiellen Erhaltung und Sicherung des Lebens des Einzelnen oder als Volkswirtschaft einer Vielheit von Menschen oder Sachen. Sie hat also die dauernde Deckung des Bedarfs an Gütern und Leistungen unter Beachtung des Verhältnisses von Kosten und Nutzen zum Ziel.
Einige Wirtschaftssysteme und deren Merkmale
Die Ausrichtung der Wirtschaft bzw. die Wirtschaftsordnung ist in der Regel vom politischen und rechtlichen System abhängig, in dem sie angesiedelt ist.

Zum einen gibt es dabei die freie Marktwirtschaft, in der Produktion und Konsum allein vom Markt gesteuert werden und der Staat lediglich die Rechtsordnung dafür schafft. Die Preise für die Produkte regeln sich ausschließlich durch die Faktoren Angebot und Nachfrage, so dass freier Wettbewerb entsteht, der nicht vom Staat reglementiert wird. Die freie Marktwirtschaft ist dabei gekennzeichnet durch Vertrags-, Gewerbe-, Konsumenten- und Berufsfreiheit sowie Privateigentum.

Eine weitere Wirtschaftsordnung ist die soziale Marktwirtschaft, bei der die Vorteile der freien Marktwirtschaft genutzt werden, aber gleichzeitig einige Nachteile, wie unsoziale Verhältnisse und zerstörerischer Wettbewerb abgefedert werden. Hier finden beispielsweise aktive Arbeitsmarkt- und Wohnbaupolitik Anwendung, um Wohlstand und soziale Absicherung zu erreichen.

Nicht vergessen werden sollte die Planwirtschaft, bei der es sich um eine Zentralverwaltungswirtschaft handelt. Hier wird die Zuordnung knapper Ressourcen von einer zentralen Institution übernommen. Beispiele dafür sind die DDR und die damalige Sowjetunion. Dort waren Produktionsmittel und Unternehmen, sowie große Teile des bewirtschafteten Grund und Bodens verstaatlicht. Sämtliche wirtschaftlichen Bemühungen wurden von zentraler Stelle geleitet.

Letztendlich zielt aber in allen dargestellten Wirtschaftsordnungen jedes Bemühen auf die Befriedigung von Bedürfnissen.

Österreichs Bundeskanzler hält EU nicht mehr für wettbewerbsfähig

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hält die EU international nicht mehr für wettbewerbsfähig. „Wir wirken satt, selbstzufrieden und träge, haben leider oft nicht mehr den Willen, an der Spitze zu sein“, schreibt Kurz in einem Gastbeitrag für die „Welt“ (Donnerstagsausgabe). Viele Debatten drehten sich in Europa „nur mehr darum, wie …

Jetzt lesen »

Leag-Chef plant für Zeit nach dem Kohleausstieg

Leag-Chef Helmar Rendez bereitet sein Unternehmen auf die Zeit nach einem Kohleausstieg vor. „Wir arbeiten intensiv an einem Unternehmen mit Zukunft und sind keine Abwicklungsgesellschaft“, sagte der Chef des Braunkohleunternehmens dem „Handelsblatt“. Die Leag AG mit Sitz in Cottbus fördert Braunkohle in Brandenburg und Sachsen und betreibt dort auch Braunkohlekraftwerke. …

Jetzt lesen »

Allianz-Chef verlangt Industriestrategie für Europa

Allianz-Chef Oliver Bäte wirbt für eine zielgerichtetere Industriepolitik in Europa. In dieser Frage sei „Europa etwas naiv“, sagte Bäte dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Ich glaube schon, dass es sehr wichtig ist, dass Europa sich so etwas wie eine Industriestrategie gibt.“ Jedes große Land in Übersee stelle sich die Frage, wo die …

Jetzt lesen »

IW-Chef hält Argumentation der USA im Zollstreit für abwegig

Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther, hält die Argumentation der US-Regierung im Zollstreit für abwegig. „Zölle auf deutsche Autos aus Gründen nationaler Sicherheit sind schlichtweg absurd“, sagte Hüther dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). US-Präsident Donald Trump folge dabei allein innenpolitischen Erwägungen. „Trump braucht nach dem Desaster um den …

Jetzt lesen »

Wirtschaftsminister will Obergrenze für Sozialabgaben

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge per Verfassung zu begrenzen. „Wir müssen die magische Marke von 40 Prozent unbedingt einhalten“, sagte Altmaier dem „Stern“. Vor acht Jahren habe man eine Schuldenbremse ins Grundgesetz aufgenommen: „Wenn es nach mir geht, werden wir in den nächsten …

Jetzt lesen »

Mittelstand will „klare Wachstumsstrategie“ gegen Abschwung

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, hat von der Bundesregierung einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel und „eine klare Wachstumsstrategie“ gegen den konjunkturellen Abschwung gefordert. „Wir stehen vor einem Kraftakt, vergleichbar mit dem der Agenda 2010. Wenn der Großen Koalition dafür der Mut oder der Wille fehlt, sollte sie den …

Jetzt lesen »

Söder warnt vor AfD-Anhängern in Bundeswehr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angesichts der Ausrüstungs-Mängel bei der Bundeswehr vor AfD-Sympathisanten in der Truppe gewarnt. „Wir wollen klar machen, dass Bundeswehr und Soldaten unseren Respekt verdienen. Wir haben in den letzten Jahren erlebt, dass der eine oder andere Soldat bei der AfD gelandet ist, weil sie sich …

Jetzt lesen »

Bundesregierung erwartet für 2019 Rekordbeschäftigung

Trotz einer konjunkturellen Eintrübung erwartet die Bundesregierung laut eines Zeitungsberichts für das laufende Jahr eine weitere Zunahme der Beschäftigung. „Die robuste Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort, sodass auch für das Jahr 2019 ein neuer Beschäftigungsrekord zu erwarten ist“, heißt es im neuen Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung, der am Mittwoch vom …

Jetzt lesen »

Kretschmer warnt Kohlekommission vor frühzeitigem Kohleausstieg

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Kohlekommission vor ihrer entscheidenden Sitzung am Freitag davor gewarnt, für den Ausstieg aus der Kohleverstromung einen frühen Zeitpunkt festzulegen. „Wir sind als Volkswirtschaft, und auch als Privatmenschen, darauf angewiesen, dass wir Versorgungssicherheit und vernünftige Energiepreise haben“, sagte Kretschmer der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). Deutschland …

Jetzt lesen »