Stichwort zu Weltwirtschaft Kiel

Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel in Kiel ist ein Zentrum weltwirtschaftlicher Forschung. Es zählt zu den sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten, die als Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft zu gleichen Teilen vom Bund und der Gemeinschaft der Bundesländer finanziert werden. Das IfW ist ein An-Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und kooperiert insbesondere mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, ist aber rechtlich und wissenschaftlich eigenständig. Seit dem 1. Januar 2007 ist das Institut eine unabhängige Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Schleswig-Holstein. Es beschäftigt ca. 160 Personen, davon über 80 Wissenschaftler. Präsident seit Februar 2007 ist Dennis J. Snower.

Studie: China setzt deutsche Exportwirtschaft in Europa unter Druck

Die deutsche Exportwirtschaft gerät in ihrem Heimatmarkt durch chinesische Ausfuhren in die EU immer stärker unter Druck. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts IW Köln, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Demnach hat China seine Exporte in die EU in den Jahren 2000 bis 2019 deutlich verstärkt. Dazu zählen zunehmend mehr anspruchsvolle Industriewaren, die lange als Domäne der deutschen …

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Ökonomen: Einschränkung des Bewegungsradius schadet Wirtschaft kaum

Ökonomen halten die wirtschaftlichen Folgen einer Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen für überschaubar. „Wenn die berufliche Mobilität weiter möglich bleibt, dürften sich die wirtschaftlichen Zusatzkosten in Grenzen halten“, sagte Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), der „Welt“ (Mittwochausgabe). Touristik, Gastronomie, Shoppingausflüge seien ohnehin nicht möglich. Auch aus Sicht von Michael …

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Wirtschaftsforschungsinstitute senken Konjunkturprognose

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Erwartungen für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft weiter gesenkt. Das geht aus dem Herbstgutachten der Ökonomen hervor, welches am Mittwochvormittag veröffentlicht wurde. In ihrer Gemeinschaftsdiagnose prognostizierten die Konjunkturforscher demnach einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung von 5,4 Prozent im laufenden Jahr. Im Frühjahr waren sie noch von -4,2 Prozent ausgegangen. Für das Jahr 2021 rechnen die …

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Ökonomen warnen vor Staatshilfen nur für Autozulieferer

Führende Ökonomen lehnen spezielle staatliche Hilfen nur für die Autozulieferer ab. Die Automobilbranche brauche als ein „essenzieller Teil der deutschen Volkswirtschaft“ jetzt zwar auch staatliche Unterstützung, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Direkte staatliche Beteiligungen an Autofirmen und Kaufprämien für Verbrennungsmotoren wären aber „kontraproduktiv, denn sie würden den Strukturwandel bremsen und nicht …

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Spitzenökonomen halten Konjunkturschwäche für „hausgemacht“

Gabriel Felbermayr, der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) warnt davor, der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump für die gegenwärtige Konjunkturschwäche verantwortlich zu machen. Ein großer Teil der aktuellen Probleme sei hausgemacht. „Wir tun so, als sei Donald Trump an unserem schwachen Wachstum schuld“, sagte der Handelsökonom der „Welt am Sonntag“. „Nur geben das die Zahlen nicht her.“ Die …

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IfW-Präsident erwartet strengere Bankenregulierung von EZB-Chefin

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Gabriel Felbermayr, erwartet eine strengere Regulierung von Banken und anderen Finanzunternehmen, wenn Christine Lagarde die Präsidentschaft der Europäischen Zentralbank (EZB) übernimmt. „Lagarde wird das Thema Finanzstabilität entschiedener angehen als Draghi“, sagte Felbermayr der „Welt am Sonntag“. Lagarde sei da eher bei der Bundesbank als bei der Banca d`Italia. Mario Draghi, der aktuelle …

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Wirtschaftsinstitute senken Konjunkturprognose deutlich

Die deutsche Wirtschaft wird laut des am Donnerstag vorgestellten Frühjahresgutachtens der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2019 nur noch um 0,8 Prozent wachsen. Bei der letzten Gemeinschaftsdiagnose im Herbst waren sie noch von 1,9 Prozent Wachstum ausgegangen. Für das kommende Jahr bestätigten die Institute ihre Prognose aus dem vergangenen Herbst: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte demnach im Jahr 2020 um 1,8 Prozent …

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Wirtschaftsinstitute senken Wachstumsprognose

Die deutsche Wirtschaft wird laut des am Donnerstag vorgestellten Herbstgutachtens der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2018 nur um 1,7 Prozent wachsen. Bei der letzten Gemeinschaftsdiagnose im Frühjahr waren sie noch von 2,2 Prozent Wachstum ausgegangen. Für das kommende Jahr nahmen sie ihre Vorhersage leicht von 2,0 auf 1,9 Prozent zurück. „Die Risiken für die deutsche und die internationale Konjunktur …

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Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose an

Die deutsche Wirtschaft wird laut des am Donnerstag vorgestellten Frühjahresgutachtens der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2018 um 2,2 Prozent wachsen. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Gemeinschaftsdiagnose im Herbst. „Die Boomphase der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Allerdings wird die Luft dünner“, teilten die Institute am Donnerstag mit. „Die noch verfügbaren gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten werden allmählich knapper, …

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IfW-Ökonom: Handelsstreit ist nur Symbolpolitik

Nachdem sich der Handelsstreit zwischen der USA und China in der vergangenen Woche verschärft hat, warnt ein führender Handelsexperte davor, den Hintergrund des Konflikts aus den Augen zu verlieren. „Der Handelsstreit und die Zölle sind reine Symbolpolitik“, sagte Rolf Langhammer, Handelsexperte am Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) der „Welt am Sonntag“. „Das eigentliche Schlachtfeld, auf dem sich die USA und …

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Herbstgutachten: Deutsche Wirtschaft wächst 2017 um 1,9 Prozent

Die deutsche Wirtschaft wird laut dem am Donnerstag vorgestellten Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2017 um 1,9 Prozent wachsen. Das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Gemeinschaftsdiagnose im Frühjahr. Die Bundesregierung rechnet bislang mit einem Plus von 1,5 Prozent für das laufende Jahr. „Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den …

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