Stichwort zu WikiLeaks

Die Website WikiLeaks ist eine Enthüllungsplattform, auf der Dokumente anonym veröffentlicht werden, die durch Geheimhaltung als Verschlusssache, Vertraulichkeit, Zensur oder auf sonstige Weise in ihrer Zugänglichkeit beschränkt sind. WikiLeaks setzt dabei ein grundsätzliches öffentliches Interesse an den Informationen voraus.
Das Projekt gibt an, denen zur Seite stehen zu wollen, „die unethisches Verhalten in ihren eigenen Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen“. Dazu wurde nach eigenen Angaben ein System „für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen“ geschaffen.
Seit September 2010 können keine Unterlagen mehr hochgeladen werden, im Oktober 2011 wurde auch die Veröffentlichung von Dokumenten vorübergehend ausgesetzt.

Britische Vertretungen erhalten Drohbriefe wegen Assange

Im Zusammenhang mit der möglichen Auslieferung des in England inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange in die USA haben unbekannte Täter Drohbriefe an britische Auslandsvertretungen in Deutschland verschickt. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach gingen am Dienstag entsprechende Schreiben auch bei der Botschaft in Berlin und dem britischen Generalkonsulat in München ein. Nach übereinstimmenden Angaben aus Sicherheitskreisen wurde darin …

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Assange darf wegen Auslieferung vor Obersten Gerichtshof ziehen

Wikileaks-Gründer Julian Assange darf im Rechtsstreit um seine Auslieferung an die USA den Obersten Gerichtshof des Vereinigten Königreichs anrufen. Das entschied der High Court am Montag in London. Erst im Dezember hatte dieser ein im Januar ausgesprochenes Auslieferungs-Verbot aufgehoben, nachdem die USA Zusicherungen gemacht hatten, unter anderem betreffend einer angemessenen medizinischen Versorgung. In den Vereinigten Staaten steht Assange bereits seit …

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Assange muss wieder um Auslieferung an die USA bangen

Wikileaks-Gründer Julian Assange muss nun doch wieder damit rechnen, an die USA ausgeliefert zu werden. In London hob der High Court of Justice ein entsprechendes im Januar ausgesprochenes Verbot wieder auf, wie am Freitag mitgeteilt wurde. An Zusicherungen der USA, dass Assange in den USA eine angemessene medizinische Versorgung bekomme, sei nicht zu zweifeln, hieß es zur Begründung. Eine niedrigere …

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Mexiko bietet Assange politisches Asyl an

Nach der Entscheidung eines britischen Gerichts, dass Julian Assange nicht an die USA ausgeliefert werden darf, will Mexiko dem Wikileaks-Gründer politisches Asyl anbieten. Dies kündigte Präsident Andrés Manuel López Obrador an. Zugleich forderte er die britische Regierung auf, Assange freizulassen.

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Wikileaks-Mitbegründer Domscheit-Berg begrüßt Assange-Urteil

Daniel Domscheit-Berg, Mitbegründer der Enthüllungsplattform Wikileaks und ehemaliger Mitstreiter von Julian Assange, hat die jüngste Entscheidung eines Gerichts in London begrüßt, Assange nicht an die USA auszuliefern. „Das ist super gut; da fallen einem viele Steine vom Herzen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben). Er fügte allerdings hinzu: „Seine Situation ist weiterhin katastrophal. Daran hat das Urteil überhaupt nichts geändert.“ …

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Urteil: Assange darf nicht an USA ausgeliefert werden

Wikileaks-Gründer Julian Assange darf nicht von Großbritannien an die USA ausgeliefert werden. Das entschied ein Londoner Gericht am Montag. Die zuständige Richterin begründete die Entscheidung mit Risiken für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Angeklagten in den Vereinigten Staaten. Das Auslieferungsverfahren wird mit dem Urteil vom Montag aber wohl noch nicht beendet sein, da beide Seiten im Vorfeld angekündigt hatten, …

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Reporter ohne Grenzen warnt vor Auslieferung von Assange

Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hat Großbritannien vor einer Auslieferung des Wikileaks-Mitgründers Julian Assange an die USA gewarnt. „Die US-Anklage gegen Julian Assange ist eindeutig politisch motiviert“, sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr am Freitag. Die USA wollten „ein Exempel statuieren“ und eine abschreckende Wirkung auf Medienschaffende überall auf der Welt erzielen. Wenn die USA mit ihrem Auslieferungsantrag erfolgreich seien und …

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ROG fordert mehr Transparenz im Assange-Verfahren

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat mehr Transparenz im Londoner Verfahren gegen den Wikileaks-Mitgründer Julian Assange gefordert. „Wir sind zutiefst schockiert über das, was wir in Julian Assanges Auslieferungsverfahren erlebt haben“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr am Dienstag. „Für uns ist klar, dass er wegen seiner Beiträge zu journalistischer Berichterstattung angeklagt wurde und dass das Verfahren gegen ihn rein politisch …

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