Stichwort zu Zins

Ökonom plädiert für Alternative zur Staatsschuldenquote

Der Ökonom Jens Südekum spricht sich angesichts der wachsenden Staatsverschuldung für ein alternatives Schuldenmaß aus. „Viel wichtiger als die Staatsschuldenquote ist die Schuldentragfähigkeit, also die Frage, ob wir uns das Bedienen der Kreditzinsen leisten können“, sagte Südekum dem Nachrichtenportal T-Online. „Ich plädiere dafür, dass wir statt der Staatsschuldenquote mehr über die so genannte Zins-Steuer-Quote sprechen.“ Als Grund nannte er die …

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EZB pumpt weitere Milliarden in den Markt – Leitzins unverändert

Im Zuge der Coronakrise pumpt die Europäische Zentralbank (EZB) weitere 600 Milliarden Euro in den Markt. Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstag. Konkret wird demnach das sogenannte „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (PEPP) erweitert, welches bisher ein Volumen von 750 Milliarden Euro umfasste. Zudem wird der Zeithorizont für das Programm ausgeweitet – es soll bis mindestens Ende Juni 2021 laufen. Und …

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Aktionärsschützer warnen vor Wucherzins bei Lufthansa-Rettung

Aktionärsschützer üben deutliche Kritik an den Bedingungen für mögliche Milliardenhilfen des Staates für die in der Coronakrise in Not geratene Lufthansa. „Die Lufthansa ist unverschuldet in diese Krise geraten. Die Forderung von acht oder neun Prozent Zinsen für die stille Beteiligung des Staates erinnert mich an Wucher“, sagte Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), den Zeitungen der …

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EZB lässt Zinssätze unverändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen bei ihrer jüngsten Ratssitzung unverändert belassen. Das teilte die Notenbank am Donnerstagnachmittag mit. Damit bleibt der Zinssatz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte bei 0,00 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent, für Einlagen bei der EZB müssen Banken weiterhin Strafzinsen in Höhe von 0,50 Prozent zahlen. Dies war allgemein so erwartet worden. Der EZB-Rat gehe davon aus, …

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Deutsche Bank führt Minuszinsen für Einlagen über 100.000 Euro ein

Die Deutsche Bank führt schon bald Strafzinsen für hohe Einlagen im Privatkundengeschäft von Deutsche Bank und Postbank ein. „Der anhaltende Druck durch Negativzinsen macht es notwendig, dass die Deutsche Bank bei Neuverträgen für hohe Einlagen jenseits eines Freibetrags von 100.000 Euro je Konto ab 18. Mai 2020 Verwahrentgelte berechnen wird“, sagte ein Sprecher des Instituts dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) auf Anfrage. …

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R+V rechnet mit geringerem Garantiezins für Lebensversicherungen

Angesichts der Coronakrise rechnet der Vorstandsvorsitzende der Versicherung R+V, Norbert Rollinger, mit einem geringeren Garantiezins für Lebensversicherungen. „Ich gehe davon aus, dass der Garantiezins künftig weiter fallen muss“, sagte Rollinger dem Nachrichtenportal T-Online. „Die Marke von 0,9 Prozent lässt sich dauerhaft nicht halten. Selbst ein garantierter Zinssatz von 0,5 Prozent wird eher die Obergrenze sein.“ Ein Grund dafür sei, dass …

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Hoher Zins wird zum Bumerang für deutschen Fiskus

War der hohe amtliche Zins von 6 Prozent auf Steuerschulden angesichts der Niedrigzinsen bisher ein Geschäft mit üppigen Einnahmen für die Staatskasse, schlägt der Effekt nun ins Gegenteil um. So seien im Jahr 2019 im Saldo erstmals Mindereinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden in Höhe von 552,8 Millionen Euro entstanden, da die Finanzämter höhere Zinsen auf Steuererstattungen an Bürger und …

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Bankenpräsident: EZB soll Negativzinsen zurückzahlen

Bankenpräsident Hans-Walter Peters fordert von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine direkte Unterstützung. Seit Mitte 2014 habe die EZB den europäischen Banken Negativzinsen in Höhe von fast 26,5 Milliarden Euro „abgenommen“, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe). Dieses Geld solle die EZB nun sozusagen zurückzahlen, so Peters. „Die Negativzinsen müssen abgeschafft werden. Die EZB muss in …

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Esken plädiert für Eurobonds als dauerhafte Lösung

In der Diskussion um die Finanzierung der wirtschaftlichen Kosten der Coronakrise in der EU plädiert SPD-Chefin Saskia Esken für schnelle Hilfen an besonders betroffene Länder. „Deswegen sind die Instrumente des ESM, des Europäischen Stabilitätsmechanismus, jetzt schnell verfügbar“, sagte Esken der RTL/n-tv-Redaktion. Allerdings sollten diese Hilfen nach Ansicht Eskens nicht mit strikten Sparauflagen verknüpft werden. Perspektivisch spricht sich die SPD-Vorsitzende aber …

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Ifo-Chef rechnet mit Anstieg von Zinsen auf deutsche Staatsanleihen

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, rechnet damit, dass die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen als Folge der Corona-Krise steigen werden. Grund dafür sei die hohe Neuverschuldung zur Finanzierung der jüngst beschlossenen Hilfspakete für die Wirtschaft, sagte Fuest dem Nachrichtenportal T-Online. „Statt wie aktuell Geld von seinen Schuldnern einzustreichen, wird Deutschland künftig für seine Schulden auch wieder Zinsen zahlen müssen“, …

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Strobl will Lockerung von Steuerregeln für Minijobber im Medizinsektor

Der baden-württembergische Innenminister und stellvertretende CDU-Vorsitzende, Thomas Strobl, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in zwei gleichlautenden Briefen aufgefordert, die steuerlichen Regelungen für geringfügig Beschäftigte im Medizinsektor zu lockern. Medizinisches Personal, das auf 450-Euro-Basis beschäftigt ist, solle die Arbeitszeit aufstocken dürfen, ohne steuerliche Nachteile zu haben, heißt es in den Schreiben von Strobl, über welche die …

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