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NGG beklagt hohe Belastung für Arbeiter in Ernährungsindustrie

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) prangert die Arbeitsbedingungen in der Ernährungsindustrie angesichts der Coronakrise an. Ausnahmeregelungen zu Arbeitszeiten würden ausgenutzt, sagte NGG-Vize Freddy Adjan der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Belastung der Beschäftigten werde „unerträglich“.

Gerade in der Fleischwirtschaft seien die Arbeitszeiten massiv ausgeweitet worden, um die gestiegene Nachfrage durch Hamsterkäufe abzudecken. Adjan kritisierte, das Ansteckungsrisiko werde zu wenig berücksichtigt, „um die aktuellen Aufträge nicht zu verlieren und noch mehr verkaufen zu können“. Die Arbeiter stünden in den Betrieben eng beieinander. Zudem sei die Unterbringung der häufig aus Osteuropa stammenden Werkvertragsarbeiter in Sammelunterkünften bedenklich. Der Gewerkschaft lägen zudem Hinweise darauf vor, dass ausländische Arbeiter an der Heimreise in ihre Herkunftsländer gehindert würden.

Foto: Fleisch und Wurst im Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

 

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