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NRW-Verbraucherschutzminister kritisiert VW-Chef Müller

VW-Logo, über dts NachrichtenagenturDer nordrhein-westfälische Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) hat mit scharfer Kritik auf jüngste Äußerungen von VW-Konzernchef Matthias Müller zum Dieselskandal reagiert. „Die Aussagen von Herrn Müller zeigen die ganze Problematik, wie die alte und neue VW-Führung mit dem Abgasskandal umgeht: Erst werden Technologie-Entwicklungen wie E-Mobilität verschlafen, dann wird geschummelt, dann vertuscht und zum Schluss werden die heimischen Verbraucher auch noch beschimpft“, sagte Remmel dem „Handelsblatt“. „So wird die deutsche Autoindustrie kein Vertrauen zurückgewinnen.“

Müller demonstriere mit seinem Verhalten zudem „sehr eindrucksvoll, dass wir mit der Forderung nach der Einführung von Sammelklagen, wie wir sie in Deutschland im Bereich des Finanzmarktes ja schon haben, auf dem richtigen Weg sind“. Nur habe sich die Bundesregierung bisher noch nicht erklärt, ob sie dieses Instrument einführen wolle oder nicht, so Remmel. Müller hatte in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ ein mangelndes Kundeninteresse für den schleppenden Absatz von E-Autos verantwortlich gemacht. Außerdem erklärte er, dass er Entschädigungswünsche von VW-Fahrern, die von der Dieselkrise in Europa betroffen sind, nur „emotional“ nachvollziehen könne.

Foto: VW-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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