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Österreichs Bundeskanzler lehnt Corona-Bonds ab

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat eine gemeinsame Schuldenaufnahme europäischer Staaten zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie, sogenannte Corona-Bonds, abgelehnt. „Wir ziehen da an einem Strang mit der deutschen Regierung“, sagte Kurz der RTL/n-tv-Redaktion. Er sei mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), aber auch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und vielen anderen „in ständigem Kontakt. Wir tauschen uns nicht nur über die Gesundheitspolitik aus, sondern auch über die Frage, wie es in Europa weitergehen soll. Und da lehnen wir eine Vergemeinschaftlichung der Schulden ab“, so der ÖVP-Politiker weiter.

Man sei „natürlich“ bereit, zu helfen in dieser Krise, auch mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Man stehe „für Hilfe und für Solidarität für Länder wie Italien, Spanien oder Frankreich, aber die Vergemeinschaftlichung von Schulden, das ist nicht unser Weg“, so der österreichische Bundeskanzler.

Foto: Sebastian Kurz, über dts Nachrichtenagentur

 

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