Özdemir will gesündere Ernährung in Deutschland durchsetzen

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) beklagt ungesundes Essen in Deutschland und will mit strengeren Vorgaben für Fertigprodukte die Ernährung der Menschen verbessern. „Deutschland ernährt sich insgesamt zu ungesund. Über die Hälfte der Erwachsenen sind übergewichtig. Der Grund dafür sind zu viel Zucker, Fett und Salz, vor allem in Fertigprodukten“, sagte Özdemir der „Bild am Sonntag“.

„Die Politik hat zu lange versucht, die Industrie mit freiwilligen Selbstverpflichtungen zur Reduktion dieser Inhaltsstoffe zu bewegen. Damit ist jetzt Schluss. Mit mir wird es verbindliche Reduktionsziele geben.“

Besonders erschreckt es den Ernährungsminister nach eigenen Angaben, dass bereits Jugendliche an Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck oder Diabetes litten. Deshalb plant er ein striktes Werbeverbot: „Werbung für ungesunde Lebensmittel wie Süßigkeiten, Limonaden und Chips, die sich an Kinder richtet“, dürfe es nicht mehr geben.

Der Landwirtschaftsminister will die Fläche der ökologisch bestellten Felder bis 2030 von derzeit knapp 10 auf 30 Prozent ausweiten und dafür „die Nachfragemacht des Staates nutzen“. Özdemirs Idee: „Die Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen auf mehr regional und mehr Bio umzustellen. Der Staat muss da Vorbild sein.“

Die Bauern selbst seien längst bereit für mehr ökologische Landwirtschaft. Aber sie wollten wissen, wer ihnen diese Produkte abnehme. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Tiefgekühltes Fertigessen, über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar

  1. Ja, was der Herr Özdemir alles will! Unglaublich! Er will der oberste Tierschützer sein. Da schlag ich doch mal vor das er als erstes den Mosels und den Jidden das Schächten verbietet! Dann kann er zur nächsten Großtat eilen: Cannabis freigeben! Wir sehen alle an dem Erfolgsmodell Niederlande wohin das führt: Dort gibt es keine Drogenszene und keinen Drogenhandel mehr. Dort werden keine Journalisten am hellichten Tag auf offener Straße im Auftrag von Drogenbaronen per Kopfschuss hingerichtet. Dort richten keine südamerikanische Drogenkartelle in Containern in Rotterdam mobile Folterkeller ein in denen bei Bedarf Konkurrenten gefoltert und anschließend zerhackt werden. Dort gibt es keine Drogenrazzien mehr bei denen tonnenweise Kokain, Bargeld und Kriegswaffen gefunden werden. Von den Niederlanden lernen heißt siegen lernen. Na dann, Herr Özdedir, gut Holz!

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