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Ostbeauftragter regt Sondersubventionen für neue Länder an

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), schätzt, dass Unternehmen in den neuen Ländern bei längerem Andauern der Corona-Krise über die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen hinaus verstärkt Sonderhilfen brauchen werden. „Die Wirtschaft ist in den neuen Ländern insofern stärker gefährdet, weil sie ob ihrer erst 30-jährigen Geschichte kleinteiliger ist und eine dünnere Kapitaldecke hat“, sagte Wanderwitz der „Rheinischen Post“. Dort gebe es nicht „wie im Westen Familienunternehmen in vierter Generation“.

Deswegen werde man „voraussichtlich verstärkt bei ostdeutschen Betrieben, wenn es länger dauert, über Liquiditätshilfen hinaus über Zuschüsse und Subventionen nachdenken müssen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Insgesamt, in West und Ost, müsse die wirtschaftliche Substanz so erhalten werden, dass sie nach der Corona-Krise wieder auf Knopfdruck hochgefahren werden könne.

Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

 

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