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Paritätischer will Überbrückungsgeld für Risikogruppen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert in der Coronakrise für alle besonders gefährdeten Beschäftigten ein Überbrückungsgeld, orientiert an den Regelungen zum Kurzarbeitergeld. "So wie Eltern eine Entschädigung erhalten, wenn sie coronabedingt Verdienstausfälle haben, weil sie ihre Kinder betreuen müssen, braucht es auch eine finanzielle Absicherung für diejenigen, die zu einer Risikogruppe gehören und deshalb nicht zur Arbeit gehen können", sagte der Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, Werner Hesse, am Dienstag. "Es braucht ein Überbrückungsgeld in angemessener Höhe, damit Beschäftigte nicht aus finanzieller Sorge heraus unter Druck geraten, sich in Lebensgefahr zu begeben."

Das Überbrückungsgeld solle sich an den Regelungen des Kurzarbeitergeldes orientieren und 80 Prozent bzw. 87 Prozent des Verdienstausfalls betragen, wenn Kinder im Haushalt leben, so der Paritätische. Die steuerfinanzierte Leistung sei allen Beschäftigten zu gewähren, die aufgrund ihres höheren Risikos für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf nicht mehr "ohne Gefährdung von Gesundheit und Leben" beschäftigt werden könnten und von "erheblichen, bis hin zu existenzgefährdenden finanziellen Einbußen", bedroht seien.

Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

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