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Pflegebeauftragter rechnet mit neuen Maßnahmen gegen Pflegelücke

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, rechnet mit einer raschen Verständigung auf zusätzliche Maßnahmen gegen den Pflegenotstand in Deutschland. „Die `Konzertierte Aktion Pflege` wird sehr konkrete Verbesserungen bringen“, sagte Westerfellhaus dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben). Der Handlungsdruck sei immens, denn jeden Tag höre man, „wie dramatisch der Mangel an Fachkräften inzwischen ist – in der Altenpflege wie im Krankenhaus“, so Westerfellhaus.

Die Bundesregierung stellt am Dienstag ihre Pläne für eine „Konzertierte Aktion Pflege“ vor, die in fünf Arbeitsgruppen Vorschläge insbesondere für mehr Personal und eine bessere Bezahlung in Deutschlands Heimen, in Kliniken und bei Pflegediensten vorlegen. „Es gibt bereits Krankenhäuser, die Intensivstationen nicht mehr betreiben können, weil Pflegepersonal fehlt. Oder große Universitätskliniken mit mehr als 150 offenen Pflegestellen“, so Westerfellhaus. Er höre auch von ambulanten Diensten, die wegen Personalmangel und hohem Krankenstand Verträge kündigen oder zumindest keine neuen Fälle mehr annehmen, sagte der Pflegebeauftragte.

Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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