Piraten wollen mit „Alternative für Deutschland“ nichts zu tun haben

Gründungsparteitag derNeumarkt – Die Piratenpartei hat auf ihrem Parteitag eine „Unvereinbarkeitserklärung“ für die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) verabschiedet. Der spontan eingebrachte Antrag fand am späten Samstagabend eine Mehrheit. Piratenpartei-Chef Bernd Schlömer begrüßte die Entscheidung.

„Denn selbst, wenn vielleicht im Einzelfall Überschneidungen zwischen den Piraten und der neuen Partei erkennbar sein mögen, trennen uns entscheidende Punkte“, so Schlömer. Bestenfalls seien die Vorschläge der AfD „alter Wein in neuen Schläuchen: einfallslos, kleinkariert und wenig zukunftsweisend.“ Die AfD baue für ihren Erfolg auf die „Verunsicherung der Bürger“, anstatt eine Perspektive aufzuzeigen. Tatsächlich haben sowohl die Piratenpartei als auch die AfD als junge Parteien gewisse Chancen, im Herbst in den Bundestag einzuziehen, sind in aktuellen Umfragen aber derzeit unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Foto: Gründungsparteitag der „Alternative für Deutschland“, über dts Nachrichtenagentur

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