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Portale für Geschäftsideen: wie Gründer an Startkapital kommen

Der Wunsch, eine eigene Geschäftsidee in die Tat umzusetzen und mit einem gelungenen Konzept in die Selbständigkeit zu starten, ohne Chef auf die eigenen Fähigkeiten vertrauend eine Existenz aufzubauen, ist sicher weit verbreitet. Ob in der Wirtschaft, im Dienstleistungsgewerbe und nicht zuletzt immer häufiger im Online Handel, bei dem die Einstiegshürden mittlerweile recht niedrig liegen und den man sogar zunächst einmal als Nebenerwerb betreiben kann – es gibt vielfältige Optionen, sich vom Angestellten zum eigenen Chef zu entwickeln. Oftmals haben Menschen auch tatsächlich Ideen und entdecken Marktlücken, die sich erfolgreich umsetzen lassen würden, wenn nur nicht die immer wiederkehrende Frage nach der Finanzierung wäre. Am fehlenden Startkapital scheitern bekanntlich die meisten erfolgversprechenden Geschäftsgründungen. Ausreichend Kapital ist nämlich nicht nur zur Schaffung der Basis, der Anschaffung aller notwendigen Werkzeuge und Materialien notwendig, sondern vor allem soll es helfen, die Startphase, in der kaum nennenswerte Einnahmen zu erwarten sind und eventuelle längere Durststrecken zu überbrücken.

Crowdfunding und Portale für Geschäftsideen

Während es früher oftmals vieler Wege und großen Aufwandes bedurfte, Banken zu überzeugen und Investoren für Geschäftsideen zu finden, bietet das Internet heute wesentlich komfortablere Möglichkeiten, sich das notwendige Kapital zu besorgen. Neben Portalen für Geschäftsideen, auf denen Gründer sich um Kapital von Investoren bewerben können, sind Crowdfunding oder Crowdinvesting derzeit äußerst beliebte Formen der Kapitalbeschaffung. Dabei handelt es sich um die Option, die Startfinanzierung über eine größere Menge von Mitgliedern einer Crowdfunding Plattform zu realisieren. Gründer stellen den Mitgliedern der Community ihr Projekt samt dem anvisierten Kapitalbedarf vor, woraufhin diese die Möglichkeit haben, sich mit unterschiedlich hohen Beträgen an der Finanzierung zu beteiligen. Dabei gilt für den Gründer, sein Konzept sowie dessen Erfolgsaussichten realistisch einzuschätzen und möglichst detailliert darzulegen. Trotzdem hängt beim Crowdfunding der Erfolg oftmals auch von der Wahl der richtigen Plattform und vielen weiteren Unwägbarkeiten ab.

Unternehmensbeteiligungen und Venture Capital

Auf der Suche nach Investoren kommt man in manchen Fällen auch auf die Gefahr hin, andere am eigenen Unternehmenserfolg beteiligen zu müssen, um Unternehmensbeteiligungen nicht umhin. Jedoch stellt sich auch hier die Frage, wie man die passenden Investoren findet, die bereit sind das Risiko, das jede Unternehmensgründung in sich birgt, mitzutragen.

Auch hier bietet natürlich das allpräsente Medium Internet die idealen Möglichkeiten, beide Parteien auf einer Plattform zusammenzubringen. Portale wie Wohlstandsbildner liefern potenziellen Investoren Informationen, wie sie ihr Kapital möglichst gewinnbringend investieren können. Ebenso finden Existenzgründer hier vielfach die Chance, sich und ihre Projekte einem aufgeschlossenen und an Investitionen interessierten Kreis von potenziellen Finanzpartnern vorzustellen. Allerdings sollte jedem Gründer unbedingt klar sein, dass in den wenigsten Fällen reiner Idealismus, sondern der Wunsch nach rentablen Anlagen die Triebfeder dieser Investoren ist und Venture Capital-Geber am späteren Unternehmenserfolg partizipieren möchten.

Foto: © Minerva Studio – Fotolia

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