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Präsidentin BfS: „Sonnenstudio-Besuch ist nicht nötig“

Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, fordert mehr Achtsamkeit bei medizinischen Röntgenuntersuchungen - und beim Besuch von Sonnenstudios. "Jede Röntgenuntersuchung birgt ein, wenn auch geringes, Strahlenrisiko", sagte Paulini den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Sie rate dazu, einen Röntgenpass zu führen und diesen bei jedem Arztbesuch vorzulegen. Es sei wichtig, dass Patienten mit ihren Ärzten sprechen und "nach Alternativen mit weniger Strahlenbelastung für die Diagnose fragen", sagte die BfS-Präsidentin. Angesichts steigender Temperaturen warnt die Naturwissenschaftlerin vor dem unbesonnen Umgang mit der UV-Strahlung der Sonne. "Es gibt einen steigenden Trend an Hautkrebserkrankungen, binnen zehn bis 15 Jahren wird sich die Rate verdoppeln", betonte die Biologin. "Das gilt ganz besonders für Kinder, denn die Haut vergisst nicht." Von einem Besuch im Sonnenstudio rät die BfS-Präsidentin ab: "Die UV-Strahlen, die im Sonnenstudio benutzt werden, sind genauso schädlich für die Haut", sagte sie den Funke-Zeitungen. Untersuchungen zeigten, dass ein "Sonnenstudio-Besuch nicht nötig" sei, um die nötige Vitamin-D-Versorgung zu bekommen. Foto: Strandkorb, über dts Nachrichtenagentur

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