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PSE: Neue Technologie hat Potenzial, die Pharma-Herstellung zu transformieren

LONDON - Das Pharma-Unternehmen Pfizer umriss auf dem Advanced Process Modelling Forum, das vor Kurzem in London stattfand, seine Vision systembasierter Pharmazeutika. Systems-based PharmaceuticsTM ist ein revolutionärer, modellbasierter Ansatz, der Produktverfahren und Fertigungstechnik mit der Qualität des Produkts und dessen Leistung im menschlichen Körper verbindet.

Ravi Shanker, Senior Research Fellow bei Pfizer und ein Hauptredner des Forums, sagte, es sei für die Sicherung der Qualität und Wirksamkeit von Arzneimitteln besonders wichtig, dass Pharma-Unternehmen bessere Herstellungsmethoden für ihre Produkte entwickeln. Dies könne nur durch ein quantitatives Verstehen der Weise, wie Entscheidungen zur Art der Herstellung des Arzneimittels das Verhalten des Medikaments im Körper beeinflussen, verlässlich und effizient erreicht werden. “In diesem Kontext ist es entscheidend, einen systemweiten Modellansatz zu wählen“, fügte er hinzu.

Das Forum wendete sich an hochrangige Unternehmens- und Technologie-Entscheidungsträger in den Branchen Pharmazeutika, Öl und Gas, Stromerzeugung, Chemikalien, Petrochemikalien, Lebensmittel, Mineralien und Bergbau sowie anderen Sektoren der Prozessindustrie. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf realen Möglichkeiten einer nachhaltigen Wertschaffung durch den Einsatz von Prozessmodellierung mit hoher Vorhersagegenauigkeit. Veranstalter des Forums war Process Systems Enterprise (PSE), der führende Anbieter der Advanced Process ModellingTM-Technologie und zugehöriger Dienstleistungen.

Zu den anderen Referenten der biowissenschaftlich ausgerichteten Veranstaltung gehörten Eli Lilly, GSK, SABIC, SASOL, Sulzer Chemtech und die Forschungseinrichtungen TNO, das Rutgers University ERC-SOPS Consortium und das Imperial College London. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Anwendung modellbasierter Techniken zur Verbesserung der Gestaltung und des Scale-ups von Herstellungsverfahren sowie zur Optimierung des Betriebs, Beschleunigung der Verfahrensinnovation und Handhabung neuer technischer Risiken. Hierbei standen Prozessabläufe vom Labor zur industriellen Herstellung, die bei Neuentwicklungen die Zeit bis zur Markteinführung verkürzen könnten, im Mittelpunkt.

Pharma-Unternehmen führen hochmoderne Prozessmodellierungstechnologien ein, um im Rahmen von QbD (Quality-by-Design)-Ansätzen die Wertschöpfung stark zu beschleunigen. Damit soll insbesondere der Schritt von der Chargen- zur kontinuierlichen Verarbeitung und die Optimierung von Feststoffverfahren und –betrieb erleichtert werden.

Auf dem Forum machte PSE zwei wichtige Mitteilungen: die Herausgabe von gSOLIDS® 2.0, einer Software der zweiten Generation zur Modellierung von Feststoffverfahren, und die Herausgabe der Version 2.0 seiner gCRYSTAL® -Software, die bei der Gestaltung, dem Scale-up und der Optimierung von Kristallisierungsverfahren eingesetzt wird. Das Unternehmen gab außerdem eine Vorschau der Version 4.0 seiner hochmodernen Prozessmodellierungsplattform gPROMS®.

Mark Matzopoulos, COO von PSE und Veranstalter des Forums, kommentiert: „Hochmoderne Prozessmodellierung basiert auf der Verwendung von Vorhersagemodellen, die das Maß an Unsicherheit senken und eine rasche Erkundung des Gestaltungsrahmens sowie bessere, schnellere und sicherere Entscheidungen ermöglichen. Die Spannbreite und Vielfältigkeit der Vorträge auf dem Forum macht die Kraft deutlich, mit der Technologie die Art der Prozessgestaltung und des Betriebs in den Verfahrensbranchen transformiert.”

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