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Reding lobt Microsoft-Vorstoß zur Datenspeicherung in Europa

Berlin - EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat den Vorstoß des US-Internetgiganten Microsoft begrüßt, seinen Kunden außerhalb der USA künftig zum Schutz vor Datenspionage zu gestatten, ihre Daten auf Servern außerhalb der Vereinigten Staaten zu speichern. "Dieser Ansatz zeigt: Wer Datenschutz ernst nimmt, wird künftig die Nase vorn haben", sagte Reding im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe). Der Chef der Rechtsabteilung des Unternehmens, Brad Smith, hatte in der "Financial Times" angekündigt, dass ausländische Kunden wegen der Datensammlungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA künftig wählen können sollen, in welchem Microsoft Data Center sie ihre Daten speichern lassen möchten

Für Europäer könnte dies zum Beispiel das Rechenzentrum in Irland sein. Andere US-Anbieter seien allerdings vehement gegen einen solchen Schritt, hieß es. Immer mehr Unternehmen stellten fest, dass Vertrauen die Währung des digitalen Zeitalters sei und passten ihre Geschäftspraktiken entsprechend an, lobte dagegen Reding das Vorhaben von Microsoft. "Datenschutz wird zunehmend zu einem Verkaufsargument und zu einem Wettbewerbsvorteil."

Foto: Microsoft-Logo auf einem Computer, über dts Nachrichtenagentur

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