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Regionalflughäfen kosten jährlich 100 Millionen

Deutschlands Regionalflughäfen kosten die Steuerzahler jährlich mehr als 100 Millionen Euro, dennoch macht ein Großteil Verluste. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bunds der Steuerzahler, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Von den 21 Regionalflughäfen schreiben angeblich - ohne Subventionen gerechnet - nur zwei schwarze Zahlen: der Flughafen Niederrhein-Weeze und der Allgäu Airport in Memmingen.

Aussicht auf Besserung gibt es laut Steuerzahlerbund nicht. In den vergangenen zehn Jahren hatten die fünf größten Flughäfen 38 Prozent mehr Passagiere, an Regionalflughäfen seien die Zahlen gesunken. "Es gibt ein Überangebot", sagte Studienautor Matthias Warneke. "Theoretisch müssten deshalb einige Standorte geschlossen werden." Der Regionalflughafenverband dagegen warnt vor einem Pauschalurteil. "Jeder Airport ist anders und es gibt verschiedene Geschäftsmodelle", sagte Verbandschef Ralf Schmid. Es sei fatal, wenn nur auf die Bilanz geschaut und die volkswirtschaftlichen Effekte ausgeblendet würden, so Schmid, der zugleich Chef des Memminger Flughafens ist.

Foto: Gepäckverladung am Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

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