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Richtig durchschlafen: Warum sich ein Besuch im Schlaflabor lohnen kann

Von jedem einzelnen Bürger der Gesellschaft wird in der heutigen Zeit vieles abverlangt. So gilt es immer Beruf und Privatleben unter einen Hut die Anforderungen im beruflichen Bereich, kombiniert mit stetig fortschreitender Digitalisierung, die Menschen oftmals gesundheitlich leiden lassen. Zu den häufigsten stressbedingten Beschwerden zählen Rückenbeschwerden, regelmäßige Kopfschmerzen oder dauerhafte Müdigkeit. Müdigkeit und Erschöpfung kommen nicht zuletzt zustande, weil der Schlaf der Betroffenen unausgewogen ist. Entweder schlafen diese Menschen zu wenig oder zu unruhig. Schlafstörungen, die keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden sollten, haben eigentlich immer eine bestimmte Ursache. Diese gilt es unbedingt herauszufinden, damit nicht noch weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit spürbar werden. Wer seinen Schlafstörungen auf den Grund gehen möchte, hat die Möglichkeit ein Schlaflabor zu besuchen.

Was macht ein Schlaflabor eigentlich?

In einem Schlaflabor kann jeder, der von Schlafstörungen betroffen ist, seine Nachtruhe professionell überwachen und untersuchen lassen. Das Schlaflabor Osnabrück, was sich auf seiner Webseite schlafmedzin.de umfassend vorstellt, nutzt beispielsweise modernste Technik, um den Schlaf der Patienten zu überwachen. Ziel ist es, die Ergebnisse auszuwerten, eine Diagnose zu treffen und anschließend therapeutische Ansätze und Behandlungsmöglichkeiten herauszuarbeiten.

Im Schlaflabor bezieht der Patient, zumeist für mehrere Nächte ein Patientenzimmer. Während der Nachtruhe überwachen die Mediziner dann verschiedene Körperfunktionen des Betroffenen. So kann zum Beispiel die Bewegung der Augen Aufschluss über Unregelmäßigkeiten beim Schlafen geben. Weiterhin werden Hirnströme, die Sauerstoffsättigung im Blut und die Atmung durch verschiedene Geräte und neurologische Verfahrensweisen überwacht. Diese Werte werden dann aufgezeichnet und so entsteht ein nahezu vollständiges Schlafprofil des Schlafenden, welches sich auch auf die einzelnen unterschiedlichen Schlafstadien bezieht.

Ursachen für Schlafprobleme

Die Ursachen für Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit können ganz unterschiedlich sein. Häufig sind Schlafstörungen natürlich stressbedingt, es können aber auch körperliche Ursachen dafür verantwortlich zeichnen. Zu den körperlichen, also organischen Ursachen, die Schlafstörungen auslösen können, zählen zum Beispiel verschiedene Augenkrankheiten. Aber auch degenerative Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder Atemwegserkrankungen, wie etwa Asthma können der Grund für einen unausgewogenen Schlaf sein. Zu den seelischen Ursachen werden neben Stress auch Depressionen, Angststörungen, Essstörungen oder eine Demenzerkrankung gezählt.

Folgen von Schlafstörungen

Nicht nur diese Erkrankungen klingen schlimm, auch die Zahlen sind alarmierend. So leidet in Deutschland jeder vierte unter einer organischen oder seelischen Schlafstörung. Diese Zahl ist auch deshalb so hoch, weil sich die meisten Betroffenen erst gar nicht behandeln lassen. Es sollten jedoch viel mehr Menschen darüber nachdenken, weil die Folgen keineswegs zu unterschätzen sind. Eine Folge ist nicht nur die Müdigkeit, die den Betroffenen bei schlechtem Schlaf erwartet, sondern auch ein Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit. Dadurch ändert sich auch der Gemütszustand und gereizte oder mitunter auch aggressive Reaktionen sind die Folge. Auch kann es zu Überreaktionen des vegetativen Nervensystems kommen. Wer Schlafstörungen nicht frühzeitig behandeln lässt, riskiert zudem eine Veränderung des Stoffwechsels zum Negativen. Am Ende kann der ganze Körper davon betroffen sein. Nicht jede Form der Schlafstörung muss unbedingt behandelt werden. Manchmal reicht es auch aus, die eigene Lebensweise zu überdenken. Wer zum Beispiel einen unregelmäßigen Tagesablauf hat, der sich auch durch eine wenig abwechslungsreiche Ernährung kennzeichnet, der sollte umdenken. Auch regelmäßige Aufenthalte an der frischen Luft, sowie ein bisschen Bewegung schaden nicht, um den Rhythmus zwischen Schlafen und wach sein dauerhaft zu erhalten.

Ablauf in einem Schlaflabor

Ein Besuch im Schlaflabor tut also nicht weh, dauert nicht lange und beeinträchtigt auch den normalen Tagesablauf in der Regel nicht. Eigentlich können am Ende nur Antworten auf hilfreiche Fragen gegeben werden. In der Regel hält sich der Betroffene nur zwei bis drei Nächte im Schlaflabor auf. Wichtig ist nur, dass die Nachtruhe zu festen Zeiten eingeleitet wird. Viele Menschen nehmen sich für diesen Zeitraum ein paar Tage frei, es ist aber auch möglich, am Tag seiner gewöhnlichen Beschäftigung nachzugehen. Lediglich, wenn die Ursachen etwas tiefer liegen oder die Untersuchungen in den ersten Nächten keinerlei Aufschluss über seelische oder körperliche Ursachen für die Schlafstörung gegeben haben, kann der Aufenthalt auch etwas länger dauern. Dann werden neben der Untersuchung des Schlafes auch noch andere medizinische Tests durchgeführt, um dem Störenfried auf den Grund zu gehen. Angst muss der Betroffene vor einer Übernachtung im Schlaflabor nicht haben. Die Untersuchungen verursachen keinerlei Schmerzen und alle technischen Apparate sind so konstruiert, dass Sie dem Schlafenden ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit gewähren können. Nimmt der Patient gewöhnlicher Weise Schlafmittel vor der Nachtruhe, dann ist dies dem Schlaflabor vorab mitzuteilen. Am Tag der Übernachtung sollte zudem auf den Konsum von Kaffee oder Alkohol verzichtet werden. Zu den Behandlungsmöglichkeiten, die aus dem Besuch im Schlaflabor resultieren können, zählen unter anderem eine nächtliche Atemtherapie. Dadurch können nicht nur Aussetzer der Atmung während der Nacht behandelt werden, sondern auch Schnarchprobleme effektiv bekämpft werden. Welche Therapiemethode jedoch die richtige ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Schließlich schläft jeder individuell und so ist es auch bei der Behandlung. Um jedoch schlimmere Folgen zu vermeiden und überhaupt zu erfahren, ob es sich bei der nächtlichen Unruhe überhaupt um eine Schlafstörung handelt, sollte ein Besuch im Schlaflabor in Betracht gezogen werden.

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