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Röttgen: EU darf nicht zur „Komplizin“ von May werden

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), hat die EU davor gewarnt, bei der Brexit-Verschiebung zum Spielball der britischen Premierministerin Theresa May zu werden. „Die EU darf keinesfalls eine Komplizin der internen macht-taktischen Kalkulationen der britischen Premierministerin werden. Das geht auf keinen Fall“, sagte Röttgen am Donnerstag im RBB-Inforadio.

Großbritannien müsse der EU mitteilen, „wozu und wie lange das Land diese Fristverlängerung möchte“. Wenn Großbritannien zum Beispiel sagen würde, dass man Zeit für ein zweites Referendum brauche, „dann – glaube ich – würde die EU das gewähren“, so Röttgen. Wenn die Premierministerin allerdings nur stur an ihrem Plan festhalten wolle, reiche das eben nicht. Röttgen warnte sowohl vor einem kurzen Brexit-Aufschub als auch vor einem harten Brexit. Besser sei es, die Brexit-Frist bis Ende des Jahres zu verlängern. Allerdings müssten die Briten dann an der Europawahl im Mai teilnehmen.

Foto: Norbert Röttgen, über dts Nachrichtenagentur

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