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Roland Berger beklagt mangelnde Spielräume heutiger CEOs

Der Unternehmensberater Roland Berger beklagt, dass "die Business-Kultur heute teilweise doch etwas einseitig ausgerichtet" sei. Die Verantwortung der CEOs "wurde stark verrechtlicht. Das ganze Thema Compliance nimmt heute einen riesigen Raum ein. Das belastet natürlich zusätzlich", sagte Berger dem "Handelsblatt Magazin". Denen "ganz oben" blieben vielleicht noch 50 Prozent ihrer Arbeitszeit für das eigentliche Geschäft. "Die Zwangsjacke ist deutlich enger geworden." Aber auch die Beraterszene habe sich stark verändert: "Heute wird viel Standard geboten. Beratung als Commodity", erklärte Berger. "Es ist alles technokratischer geworden. Und nur wer sich die Mühe macht, tiefer zu graben, kommt auch auf unkonventionelle Ideen." Berger überraschte zugleich mit dem Bekenntnis, in seiner Jugend große Sympathien für die Studentenproteste gehegt zu haben: "Obwohl ich anfangs ja schon geografisch weit weg war von den 68er-Hauptakteuren und wirklich viel gearbeitet habe, empfand ich große Sympathie für ihre Ziele." Grund für Bergers Begeisterung: "Die Studenten kämpften für Reformen und begehrten auf gegen ein Establishment, das seine Wurzeln teils noch in der Nazizeit hatte. Die Beharrungskräfte manch alter Größen in Unis, Politik und Wirtschaft widersprachen auch meinen Freiheitsidealen." Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

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