Russland meldet Festnahmen nach Explosion auf Krim-Brücke

Nach der Explosion auf der Brückenverbindung zwischen dem russischen Festland und der Krim am Samstag haben die russischen Behörden nach eigenen Angaben acht Personen festgenommen. Es handele sich um fünf Russen und drei Staatsbürger aus der Ukraine und Armenien, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Mittwoch mit. Der russische Präsident Wladimir Putin macht den ukrainischen Militärgeheimdienst für die Explosion verantwortlich, nach der ein Teil der Straßenverbindung ins Wasser gestürzt war.

Die einschließlich der Zufahrten an Land rund 19 Kilometer lange Krim-Brücke überquert die Straße von Kertsch, die Insel Tusla, einen Flachwasserbereich und die Nehrung der Halbinsel Taman. Sie besteht aus einem Brückenbauwerk für eine vierspurige Autobahn und südlich davon einem gesonderten Bauwerk für die parallel dazu verlaufende und zweigleisig geplante Eisenbahnstrecke. Damit gilt dieses Objekt als größte von Russland erbaute Brücke.

Die Straßenverbindung wurde im Mai 2018 offiziell eröffnet, seit Ende 2019 gibt es auch Bahnverkehr. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Aufnahme, die die Explosion auf der Krim-Brücke zeigen soll, über dts Nachrichtenagentur

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