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RWE fordert Stromsubventionen

Trotz der Milliardenlasten durch die Coronakrise fordert der RWE-Konzern staatliche Hilfe zur Verbilligung des Stroms. „Strom ist die Energie der Zukunft. Deshalb brauchen wir eine Entlastung bei den Preisen. Mehr als die Hälfte davon sind Steuern und Umlagen“, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe) Am Dienstagnachmittag will sich die Große Koalition mit geplanten Konjunkturprogramm befassen.

„Die Stromsteuer könnte man auf das EU-Minimum senken oder bei den Umlagen ansetzen“, schlug Schmitz vor. Wenn eine EEG-Umlage von mehr als acht Cent vorausgesagt wird, dann sei das mehr als doppelt so viel, wie RWE für seinen Strom im Großhandel bekomme – und „viel zu viel für eine Gesellschaft, die auf Elektrifizierung setzt“. Dass die Energiewirtschaft im Gegensatz zu vielen anderen Branche robust durch die Krise gekommen ist, ist für Schmitz kein Grund, staatliche Hilfen zu verweigern. „Die Überlegung, den Strom stärker von Umlagen zu entlasten, war schon lange vor Corona auf der Tagesordnung“, sagte Schmitz der FAZ. „Wir sollten die Dinge jetzt nicht zurückdrehen, sondern den Umbau der Energiewirtschaft und die Elektrifizierung weiter vorantreiben.“

Foto: Strommast, über dts Nachrichtenagentur

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