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Sartorius Stedim Biotech erweitert Portfolio um Zellkultur-Medien

Göttingen - Sartorius Stedim Biotech (SSB), ein international führender Pharma- und Biotech-Zulieferer, hat heute eine substanzielle Erweiterung seiner Produktpalette im Bereich Zellkultur angekündigt. Das Unternehmen unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit dem Schweizer Life Science Konzern Lonza über die langfristige, weltweite Zusammenarbeit im Bereich Zellkulturmedien. Zellkulturmedien sind Wachstums- und Nährstoffe für Zellen oder Mikroorganismen und werden in jedem Produktionsprozess von Biopharmazeutika benötigt.

„Medien sind ebenso wie unsere Einwegbehälter oder Bioreaktoren erfolgskritisch für die effiziente und sichere Herstellung von medizinischen Wirkstoffen. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach gebrauchsfertigen und innovativen Produkten. Unsere Kunden werden bei der Herstellung ihrer Arzneien davon profitieren, voll integrierte Einweglösungen für ihren gesamten Zellkulturprozess aus einer Hand zu bekommen.“

Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass SSB weltweit das Marketing und den Vertrieb der Lonza-Medien und Pufferlösungen zur Herstellung von proteinbasierten Medikamenten und Impfstoffen übernimmt, während Lonza weiterhin die Entwicklung, Produktion und Logistik dieser Produkte betreibt. Die Entwicklung neuer Produkte wird gemeinsam erfolgen. Die Abfüllung der Medien, die in der Regel als flüssige Lösung oder Pulver an Biopharmakunden verkauft werden, soll sukzessive auf sterile Einwegbeutel von SSB umgestellt werden. SSB und Lonza legten weiterhin fest, dass die Zellkulturmedien unter beiden Marken im Wege eines Dual Brandings vertrieben werden.

Lonza erzielte mit seinem Mediengeschäft im Jahr 2011 einen Umsatz von gut 20 Mio. Euro. Die bisher bei Lonza im Medienbereich beschäftigten rund 15 Spezialisten werden zu Sartorius Stedim Biotech wechseln. Über weitere Vertragskonditionen vereinbarten die Parteien Stillschweigen.

Für Sartorius Stedim Biotech, das mit Bioreaktoren und Einwegbehältern bereits zentrale Komponenten für den Zellkulturprozess anbietet, stellen Zellkulturmedien von Lonza eine ideale Ergänzung des Portfolios dar. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Kooperation mit Lonza ein marktführendes, hochqualitatives Medien- und Puffersortiment in unsere Angebotspalette aufnehmen können“, kommentierte Reinhard Vogt, Mitglied des Boards der Sartorius Stedim Biotech. „Medien sind ebenso wie unsere Einwegbehälter oder Bioreaktoren erfolgskritisch für die effiziente und sichere Herstellung von medizinischen Wirkstoffen. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach gebrauchsfertigen und innovativen Produkten. Unsere Kunden werden bei der Herstellung ihrer Arzneien davon profitieren, voll integrierte Einweglösungen für ihren gesamten Zellkulturprozess aus einer Hand zu bekommen.“

„Diese Vereinbarung bietet großes Potenzial für Lonza, da wir durch das zusätzliche Geschäft und die höhere Auslastung unserer Produktionskapazitäten einen klaren Mehrwert aus unserem Mediengeschäft generieren“, so Lukas Utiger, COO von Lonza Bioscience. „Lonza und Sartorius passen perfekt zusammen. Beide Partner bringen komplementäre Stärken mit, von denen unsere Kunden profitieren.“

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Sartorius Stedim Biotech. Die Inhalte der Aussagen können nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten bergen.

Über Lonza

Lonza zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Produkten und Dienstleistungen für die Pharma-, Gesundheits- und Life-Sciences-Industrien und ist in der Lage, ihre Kunden vom Forschungsstadium bis hin zur Endproduktion mit ihren Lösungen zu begleiten. Sie ist Weltmarktführer in der Produktion und Prozessbegleitung von pharmazeutischen Wirkstoffen, sowohl im chemischen als auch im biotechnologischen Bereich. Biopharmazeutika gehören zu den wichtigsten Wachstumsmotoren der Pharma- und Biotechnologieindustrie. Lonza verfügt über ein ausgezeichnetes Know-how in der Herstellung von grossen und kleinen Molekülen, Peptiden, Aminosäuren und in der Nischenproduktion von Bioprodukten, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuartiger Arzneimittel und Gesundheitsprodukte spielen. Lonza ist auch Weltmarktführer im Microbial-Control-Geschäft und bietet innovative, chemikalienbasierte und verwandte Lösungen zur Bekämpfung bzw. selektiven Hemmung des Wachstums von gefährlichen Mikroorganismen an. Ihre Aktivitäten umfassen die Bereiche Wasserbehandlung, Körperpflege, Gesundheit und Hygiene, industrielle Konservierung, Materialschutz und Holzbehandlung. Ebenfalls eine führende Position belegt Lonza in der zellbasierten Forschung, in Endotoxin- Nachweissystemen sowie in der Herstellung von Produkten für die Zelltherapie. Zudem ist das Unternehmen führende Anbieterin hochwertiger chemischer und biotechnologischer Zwischenprodukte für die Ernährungs- und Agrarmärkte. Lonza hat ihren Hauptsitz in Basel, Schweiz, und ist an der SIX Swiss Exchange kotiert mit einer Zweitkotierung an der Singapore Exchange Securities Trading Limited ("SGX-ST"). Lonza ist nicht dem Kotierungsreglement der SGX-ST, sondern demjenigen der SIX Swiss Exchange unterstellt, welches die spezifischen Anforderungen des Kotierungsreglements der SGX-ST hinsichtlich Transaktionen mit nahestehenden Personen, Übernahmen, Veräusserungen und der De-Kotierung nicht kennt. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von CHF 2.692 Milliarden.

Über Sartorius Stedim Biotech

Sartorius Stedim Biotech ist ein führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Entwicklungs-, Qualitätssicherungs- und Produktionsprozesse in der biopharmazeutischen Industrie. Mit integrierten Lösungen für die Fermentation, Filtration, Aufarbeitung, Medienlagerung und -transport sowie für das Labor unterstützt Sartorius Stedim Biotech seine Kunden dabei, Biotech-Medikamente sicher, schnell und wirtschaftlich zu entwickeln und herzustellen. Mit klarem Fokus auf innovative Einwegtechnologien und wertschöpfenden Service gestaltet Sartorius Stedim Biotech den rasanten Technologiewandel in seiner Industrie. Verwurzelt in Wissenschaft und Forschung und eng verbunden mit Kunden und Technologiepartnern, setzt das Unternehmen seine Philosophie "Turning science into solutions" tagtäglich in die Praxis um. Sartorius Stedim Biotech ist an der Pariser Börse Euronext notiert und hat seinen Hauptsitz in Aubagne, Frankreich. Mit Produktions- und Entwicklungsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien und einem globalen Netz an Vertriebsgesellschaften ist das Unternehmen weltweit präsent. Der wichtigste Produktions- und Entwicklungsstandort befindet sich in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.850 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 477,3 Millionen Euro.

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