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Schulz will mehr Gewicht der EU in Weltgemeinschaft

Der ehemalige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat vor dem Hintergrund der deutschen EU-Ratspräsidentschaft mehr Gewicht der EU in der Weltgemeinschaft gefordert. „Die Frage ist, wie entwickelt sich die Welt: Zum Autoritären, von oben nach unten drückenden System, wie USA, China, Russland, oder eine Demokratiengemeinschaft, wo Staaten sich zusammenschließen, um Grundrechte ihren Bürgern zu garantieren – soziale, ökologische, ökonomische, individuelle Rechte“, sagte der Bundestagsabgeordnete am Mittwoch dem Fernsehsender Phoenix. Das sei ein gesellschaftliches Konzept, welches unter Druck sei.

Wenn man in Europa weiterhin von diesen Rechten profitieren wolle, dann werde man sich zusammenschließen müssen und eine stärkere Rolle durch die Wirtschaftskraft spielen müssen. „Sonst geht es uns vielleicht wie den Menschen in Hongkong langfristig“, so Schulz. „Ich wäre schon froh, wenn wir uns politisch stärker zusammenschließen.“ Dazu gehöre zum Beispiel, dass man das Grundprinzip der Europäischen Union, nämlich in Gemeinschaft und Solidarität zu handeln, permanent so verstehe – von der militärischen Sicherheit bis zur Flüchtlingspolitik.

Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

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