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Schwerer Unfall mit mehreren Verletzten – PKW überschlägt sich

Quelle Polizei: Am Mittwoch ereignete sich gegen 12:15 Uhr auf der Kreisstraße 1013 (K1013) zwischen Malmsheim und Weil der Stadt ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Dem bisherigen Ermittlungsstand der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg nach geriet ein von Malmsheim kommender 33-jähriger VW-Fahrer mit seinem Transporter in den Gegenverkehr, streifte dabei eine entgegenkommende 40-jährige Ford-Lenkerin und kollidierte anschließend frontal mit einem, dem Ford nachfolgenden 34-Jährigen in einem Audi A4. Der 33-Jährige war kurz vor dem Unfall aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen, da er da bereits in Schlangenlinien gefahren sein soll.

Aufgrund der Kollision drehte sich der Ford um 180 Grad, geriet zunächst in den Grünstreifen und prallte dann gegen eine Leitplanke. Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes überschlug sich der Audi und blieb auf dem Dach liegen. Der VW Transporter stürzte auf die Fahrerseite. Der schwerverletzte 34-jährige Audi-Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde von Ersthelfern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Der 33-Jährige VW-Lenker zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Renningen aus dem Fahrzeugwrack gerettet werden. Die 40-jährige Ford-Lenkerin wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Alle drei Fahrzeuge wurden vollständig beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Aufgrund des Trümmerfeldes und ausgelaufener Betriebsstoffe wurde die Straßenmeisterei hinzugezogen. Die Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf mindestens 90.000 Euro. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen richtete die Polizei auf der K1013 eine Vollsperrung ein. Die Sperrung und die Unfallaufnahme dauern zur Stunde noch an. Aufgrund des Verdachts der Alkoholisierung muss sich der 33-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. An der Unfallstelle waren neben zahlreichen Einsatzkräften der Polizei auch die Freiwillige Feuerwehr Renningen mit sechs Fahrzeugen und 30 Wehrleuten eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungsfahrzeugen und zwei Notärzten vor Ort.

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