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Schwesig will mit Schnelltests Schulschließungen verhindern

Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) hat vor der Ministerpräsidentenkonferenz "viel mehr Kapazitäten für Schnelltests" gefordert, auch um damit Schulschließungen im Herbst und Winter zu verhindern. "Schnelltests bieten den Vorteil, dass auch in der kalten Jahreszeit binnen eines Tages festgestellt werden kann, ob es sich um einen üblichen Infekt oder um Corona handelt", sagte Schwesig der "Rheinischen Post". Ansonsten werde "insbesondere an Schulen und Kitas die Verunsicherung sehr groß sein - bis hin zu vielleicht unnötigen Schließungen".

Beim Thema Auslandsreisen forderte sie ein "konsequenteres Vorgehen der Bundesregierung". Es sei jetzt schon zum zweiten Mal passiert, dass die Zahl der Infektionen in Deutschland über Reiserückkehrer deutlich angestiegen sei. Die SPD-Politikerin forderte das Bundesinnenministerium auf, "jetzt endlich sehr dringend die Ausstiegskarten von Flugpassagieren" zu digitalisieren, damit die Gesundheitsämter von den Rückkehrern erfahren und die Einhaltung der geltenden Quarantänebestimmungen besser überprüfen könnten. "Es ist fahrlässig, dass das so kurz vor dem Start der Herbstferien noch immer nicht geschehen ist", sagte Schwesig. Das Beste sei deshalb, jetzt beim Reisen auf Risikogebiete zu verzichten. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Abgeschlossenes Schultor, über dts Nachrichtenagentur

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