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Seehofer mahnt zu schneller EU-Einigung zur Seenotrettung

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat im Streit über die europäische Seenotrettung im Mittelmeer zu einer schnellen Einigung der EU-Staaten gemahnt. "Wir können nicht akzeptieren, dass Schiffe mit aus Seenot Geretteten an Bord wochenlang vor den Häfen Europas liegen, bevor sie anlegen dürfen", sagte Seehofer am Donnerstag am Rande eines Treffens der EU-Innenminister in Helsinki. Für diese Fälle brauche man ein geordnetes Verfahren.

"Gleichzeitig müssen wir entschlossen gegen die Schleuser und deren menschenverachtende Geschäfte vorgehen", so der Innenminister weiter. Man müsse dabei insbesondere sicherstellen, dass man nicht neue Anreize für illegale Migration nach Europa setze. "Klar ist aber, dass wir ohne ein geordnetes Verfahren auf Dauer die Akzeptanz der Bevölkerung für humanitäres Handeln nicht erhalten können", fügte Seehofer hinzu. Man werde die Gespräche mit dieser Zielrichtung fortsetzen.

Foto: Horst Seehofer auf CSU-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur

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