SEK-Einsatz nach Wohnhausbrand: Ermittler finden Leiche – Ist der Bewohner selbst der Brandstifter?

In den frühen Mittwochmorgenstunden (29.09.21) ist es zu einem größeren Wohnhausbrand in Büchenbach (Lkr. Roth) gekommen. Rettungskräfte der Feuerwehren und der Polizei sind derzeit im Großeinsatz. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung von Seiten des Bewohners aus – unter anderem deswegen, weil für heute eine Zwangsräumung angestanden hätte. Einige Nachbarn hätten nachts „deutlich wahrnehmbare Tätigkeiten“ wahrgenommen und daraufhin die Polizei gerufen.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude im Vollbrand. Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und ablöschen. Die Gebäude auf dem Grundstück sind vollständig ausgebrannt und stark beschädigt. Ob an den Häusern der umliegenden Nachbargrundstücke ebenfalls Beschädigungen entstanden sind, wird nun überprüft. Aufgrund der für den Brandort bestehenden Einsturzgefahr können die Anwohner der Nachbargrundstücke derzeit noch nicht in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann zur Stunde noch nicht näher beziffert werden. Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestehe nicht.

Wie die Polizei mitteilt, wurde eine männliche Leiche am Brandort gefunden. Nun besteht der Verdacht, dass es sich bei dem Toten um den Bewohner und mutmaßlichen Brandstifter handelt. Aktuell sind Brandermittler und die Kriminalpolizei Schwabach vor Ort.

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