Silvesterfeuerwerk: nach Corona-Zwangspause wieder möglich


Verkaufsverbot, Sperrzonen, Böllerdiskussion – in den letzten zwei Jahren war der Jahreswechsel so ruhig und dunkel wie lange nicht. An- und Versammlungsverbote aufgrund der Corona-Pandemie sollten die Krankenhäuser vor Überlastungen schützen. Auch in diesem Jahr wird es in einigen Städten wieder Verbotszonen geben. Trotzdem darf es jetzt aber wieder laut und bunt werden. Wir haben schon mal geschaut, was in diesem Jahr den Nachthimmel erhellen wird:

Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart von Silvesterfeuerwerk am 29. Dezember laufen die Vorbestellungen auf Hochtouren. Zwei Jahre Corona-Zwangspause haben die Vertreiber von Raketen, Böllern und Co. vor immense Probleme gestellt. Umso größer ist jetzt die Freude, dass beim Jahreswechsel 2022/23 alles wieder seinen gewohnten Gang geht. Michael Freitag, Geschäftsführer einer Pyrotechnikfirma in Stein, hat schon gut eingekauft, denn auch bei ihm wurde kräftig vorbestellt.

Besonders beliebt: Feuerwerkbatterien!

Die Auswahl bei Feuerwerkskörpern ist riesig. Von buntem Tischfeuerwerk, über Batterien, bis hin zu den großen, lauten Böllern. Trends gibt es kaum, aber das Kaufverhalten der Bevölkerung wandelt sich trotzdem von Jahr zu Jahr. Egal welches Feuerwerk, der ursprüngliche Brauch vom Krachmachen zum Jahreswechsel hatte eigentlich nur ein Ziel: böse Geister vertreiben. Früher noch mit Töpfen, Rasseln oder Schüssen, heute mit Pyrotechnik. Für ein Lichterspektakel müssen die Bürger in diesem Jahr aber wieder tiefer in die Tasche greifen.

Sperrzonen eingerichtet

Stand jetzt soll das Abfeuern von Raketen in diesem Jahr zu Silvester erlaubt bleiben. Nach Angaben des Bundesumweltministerium liegt die Entscheidung über ein Böllerverbot bei den Städten und Landkreisen. Ein erneutes generelles Versammlungs- und Böllerverbot wäre für die Unternehmer aber ein Fiasko. Aktuell ist ein bunter Jahreswechsel wie in alten Zeiten mit Raketen, Wunderkerzen und Böllern aber nicht in Gefahr.

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