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Sixt-Chef will Mitbewerber nicht kaufen

Der Chef des Autovermieters Sixt, Erich Sixt, würde seine größten Mitbewerber nach eigenen Angaben nicht kaufen, obwohl er es könnte. „Das könnte ich, würde ich aber nie tun. Aus einem einfachen Grund: Sie passen nicht zu unserer Firmen-Kultur“, sagte er der „Bild“ (Mittwochsausgabe).

„Das kann ich aber vor allem deshalb entscheiden, weil wir ein Familienunternehmen sind.“ Wäre er nur ein angestellter Vorstandsvorsitzender mit einem Drei-Jahres-Vertrag und nicht auch Mehrheitseigner, würde er sie wahrscheinlich eher schlucken. „Aber Sixt ist mein Lebenswerk. Das setzt man nicht aufs Spiel“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Erich Sixt ist größter Einzelaktionär der Mietwagen-Firma. Als er das Unternehmen 1969 von seinem Vater übernahm, gab es eine Station in München mit 200 Autos. Heute sind es 250.000 Wagen in 120 Ländern mit 6.700 Mitarbeitern und einem Umsatz von 2,6 Milliarden Euro.

Foto: Sixt, über dts Nachrichtenagentur

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