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Solarworld hofft auf Hilfe aus Katar

Bonn - Das hoch verschuldete Unternehmen Solarworld sucht einen strategischen Investor. Es verdichten sich die Hinweise, dass das Emirat Katar von der arabischen Halbinsel eine entscheidende Rolle dabei spielen könnte. "Qatar Solar Technologies beobachtet unsere Aktivitäten mit großem Interesse", bestätigte Solarworld-Chef Frank Asbeck dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

Der Kontakt zu dem Joint Venture in Katar ist eng. "Wir befinden uns mit Qatar Solar Technologies in regelmäßigem Austausch", sagte Asbeck. Dessen Chef hatte bereits an die Bundesregierung appelliert, Solarworld "nicht untergehen zu lassen". Das Emirat hat großes Interesse daran, dass Solarworld überlebt. Das Bonner Unternehmen ist mit 29 Prozent an dem Joint Venture Qatar Solar Technologies (QSTec) beteiligt. Gemeinsam bauen sie derzeit ein Werk, um Polysilizium herzustellen. Das ist der Rohstoff für Solarmodule. Asbeck könnte die Finanzkraft aus dem Mittleren Osten dringend brauchen. Denn Solarworld ist mit rund einer Milliarde Euro verschuldet. Es hat deshalb seinen Gläubigern und Aktionären einen drastischen Kapital- und Schuldenschnitt vorgeschlagen. Wenn diese zustimmen, ist Asbeck davon überzeugt, "am Standort Deutschland weiterhin Solarmodule und ganze Solarsysteme mit einer großen Wertschöpfungstiefe produzieren" zu können.

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