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Spahn beklagt überzogene Anspruchshaltung von Krankenversicherten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beklagt eine überzogene Anspruchshaltung gegenüber dem Gesundheitssystem. "Jemand, der akut krank ist, muss sofort versorgt werden – das ist klar. Aber vereinbarte Termine nicht wahrzunehmen oder vier Wochen Rückenschmerzen haben und dann mal in die Notfallambulanz gehen, weil es gerade passt – das geht nicht", sagte Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben). Der Minister sagte, er sei skeptisch gegenüber Sanktionen in solchen Fällen - allein schon, weil das kaum umsetzbar wäre und jede Menge Bürokratie erfordern würde. "Allerdings wünsche ich mir eine gesellschaftliche Debatte über die Anspruchshaltung gegenüber dem Gesundheitssystem. Das können wir gerne auch mit Blick auf die Notfallambulanzen diskutieren", so der CDU-Politiker. "Wir brauchen hier eine bessere Steuerung. Solidarität bedeutet auch, nur das in Anspruch zu nehmen, was nötig ist. Sonst blockiert man Kapazitäten, die andere dringend benötigen." Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

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