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Spahn sieht Dividenden von Firmen mit Staatshilfen kritisch

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Dividenden von Unternehmen, die staatliche Unterstützung erhalten, kritisch. „Dividenden und Prämien finde ich in so einer Zeit schwierig. Wir können ja nicht Staatshilfe wollen und dann gleichzeitig an der Stelle entsprechend zahlen“, sagte Spahn der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Das sei schwierig und untergrabe „auch ein Stück Akzeptanz“ für die Maßnahmen. Die Unterstützung von Schlüsselindustrien wie der Automobilindustrie hält der CDU-Politiker jedoch für richtig. „Mir ist das manchmal zu einfach in der Logik, so nach dem Motto, den VW helft ihr und den Gastronomen nicht. Der Gastronom und das Hotel lebt auch davon, dass wir erfolgreich in die Welt exportieren und einer unserer Exportschlager sind und bleiben Autos, jedenfalls auf absehbare Zeit“, so der Gesundheitsminister. Deswegen finde er es „schon sehr wichtig“, dass man darüber rede, „wie wir diese für uns wichtige Schlüsselindustrie wieder besser ans Laufen kriegen“, sagte Spahn.

Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

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