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SPD-Chef fordert Stärkung der Finanzaufsicht

SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans fordert eine Stärkung der Finanzaufsicht, um Betrugsfälle wie beim insolventen Finanzdienstleiter Wirecard künftig zu erschweren. "Wirecard ist ein schwerer Kriminalfall, der sich nicht wiederholen darf. Wir müssen die Finanzaufsicht stärken und in die Lage versetzen, Fälle dieser Art, aber auch der nächsten Stufen von vorn herein auszuschließen", sagte Walter-Borjans dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).

Der von Olaf Scholz (SPD) im Kabinett eingebrachte Aktionsplan sei ein wichtiger Schritt zur Vermeidung und frühzeitigen Erkennung krimineller Bilanzmanipulationen, wie sie "offensichtlich beim bayerischen Unternehmen Wirecard AG der Fall waren", so der SPD-Vorsitzende. Durch die Stärkung der Finanzaufsicht und die geplante Reform von Bilanzkontrollverfahren sowie weiterer Maßnahmen, schütze man nicht nur die Anleger selbst, sondern alle Steuerzahler vor Betrug und Geldwäsche, fügte Walter-Borjans hinzu. "Ich bin Olaf Scholz dankbar, dass er so schnell und konsequent auf die jüngsten Ereignisse reagiert und in Kürze einen bereits abgestimmten Gesetzesentwurf vorlegen wird." (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Norbert Walter-Borjans, über dts Nachrichtenagentur

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