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SPD-Chefin will mehr Engagement des Bundes in Bildungspolitik

Vor dem Treffen von Kultusministern der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag hat SPD-Chefin Saskia Esken mehr Engagement des Bundes in der Bildungspolitik gefordert. Bei dem Treffen mit der Bundeskanzlerin und den Kultusministern gehe es ihr darum, „eine verlässliche und zeitgemäße Bildung für das Heute und die Zukunft zu gestalten“, sagte Esken dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagsausgaben). „Die Bereitstellung digitaler Bildungsformate, neue Unterrichtskonzepte wie Projektarbeit oder fächerübergreifendes Lernen werden wir dabei genauso ansprechen wie die finanzielle Unterstützung durch den Bund.“

Man müsse Ungleichheiten überwinden, die durch Corona nicht nur offensichtlicher geworden, sondern durch die Pandemie verstärkt worden seien, so die SPD-Chefin weiter. „Der Bund muss die Länder dabei finanziell unterstützen, die Bildung der Zukunft anzubieten und Ungerechtigkeiten auszugleichen.“ Regierungssprecher Steffen Seibert hatte mit Blick auf das Treffen einen „informellen Austausch zu den Herausforderungen, vor denen wir in Zeiten der Pandemie stehen“, angekündigt.

Foto: Kultusministerkonferenz, über dts Nachrichtenagentur

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