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SPD-Vize Rehlinger verteidigt Scholz im Wirecard-Skandal

Anlässlich der Sondersitzung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zum Wirecard-Skandal hat die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Anke Rehlinger Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gegen Kritik verteidigt und der Union eine Blockade-Haltung bei der Reform der Finanzaufsicht vorgeworfen. „Olaf Scholz sorgt für Transparenz und Aufklärung im Fall Wirecard. Und er hat umgehend konkrete Vorschläge vorgelegt, unter anderem zur Neuaufstellung der BaFin, damit solche Fälle in Zukunft verhindert werden können“, sagte die saarländische Wirtschaftsministerin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).

Warum CDU und CSU sich der Lösung eines „erkannten Problems“ verweigerten, bleibe unverständlich, so die SPD-Politikerin weiter. „Auch die Frage, warum eine der weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften über Jahre keine Unregelmäßigkeiten festgestellt hat, muss aufgeklärt werden. Da ist auch das Wirtschaftsministerium in der Pflicht“, sagte Rehlinger.

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

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