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SPD-Vorsitzkandidatin Kampmann gegen innerdeutsche Flüge

SPD-Vorsitzkandidatin Christina Kampmann setzt sich für ein Ende innerdeutscher Flüge ein und fordert dafür einen massiven Ausbau von Bus und Bahn. „Es muss Schluss damit sein, dass eine Bahnfahrkarte teurer ist als ein Flugticket“, sagte die frühere nordrhein-westfälische Familienministerin, die sich im Duo mit Michael Roth um den Parteivorsitz bewirbt, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben). „Innerdeutsche Flüge sollte es im Idealfall gar nicht mehr geben. Dafür müssen wir die Infrastruktur massiv ausbauen“, fügte sie hinzu.

„Und im Öffentlichen Personen-Nahverkehr muss es in Richtung eines kostenfreien Angebots gehen.“ Michael Roth, Kandidat an Kampmanns Seite und Staatsminister im Auswärtigen Amt, fügte hinzu: „Eine Verteufelung des Autos machen wir aber nicht mit. Denn es gibt gerade auf dem Land zu viele Menschen, die darauf angewiesen sind.“ Kampmann sagte: „Das Thema Klimawandel ist eines der wichtigsten unserer Zeit. Man muss ehrlich sagen: Die SPD hätte hier in der Vergangenheit mehr tun müssen.“ Sie forderte, dass die neue SPD-Führung alles daran setzen müsse, die Themen Umwelt und Soziales besser zu versöhnen. Roth räumte ein, dass die SPD völlig unterschätzt habe, welche emotionale Wucht das Thema entfalte. „Das müssen wir auch mal zugeben.“ Der hessische SPD-Politiker sagte: „Wir drohen die junge Generation zu verlieren. Das darf uns nicht passieren.“

Foto: Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

 

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