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SPD will Nachbesserungen am Berufsbildungsgesetz

Die SPD fordert Nachbesserungen am Entwurf für das Berufsbildungsgesetz, der von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) erarbeitet worden ist. "Die SPD sieht noch deutlichen Redebedarf für weitere Verbesserungen für Auszubildende und Ausbilder", sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben). Dabei gehe es unter anderem um Freistellungen zur Berufsschule und zum Prüfungsausschuss sowie um die Informationspflicht des Arbeitgebers zur Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung, so die SPD-Politikerin weiter. Fahimi ist in der SPD-Bundestagsfraktion als Berichterstatterin für das Thema berufliche Bildung zuständig. "Die Berufsbildung darf für dual Studierende kein Glücksspiel sein. Für ihre betrieblichen Praxisphasen haben sie ein Recht auf einen betrieblichen Ausbildungsplan und einen echten Ausbildungsvertrag", forderte Fahimi. Der Bundestag befasst sich mit dem Entwurf zum Berufsbildungsgesetz am Donnerstag in erster Lesung. Die geplante Neuregelung sieht auf Druck von SPD und Gewerkschaften unter anderem vor, dass es ab 2020 eine Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende geben soll. Demnach erhalten Auszubildende ab 2020 im ersten Lehrjahr mindestens 515 Euro im Monat. "Wir sind stolz darauf, endlich die Mindestvergütung für Azubis durchgesetzt zu haben. Das ist ein Meilenstein", sagte Fahimi den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Es werde aber auch darüber hinaus "ein echtes Signal der Modernisierung" gebraucht, um die berufliche Bildung attraktiver zu machen. Foto: SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur  

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