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„Spiegel“: Keine gemeinsame deutsch-französische Erklärung vor EU-Gipfel

Berlin - Im deutsch-französischen Verhältnis gibt es neue Spannungen: Anders als bislang geplant werden beide Regierungen vor dem EU-Gipfel im Juni nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" kein gemeinsames Papier zur Euro-Krise vorstellen. Die Unterschiede seien derzeit einfach zu groß, heiße es in der Bundesregierung. Das Kanzleramt hatte auf eine Erklärung beider Länder gedrängt, um Einigkeit zwischen Berlin und Paris zu demonstrieren.

Die französische Regierung stand dem Vorhaben dagegen von Anfang an skeptisch gegenüber. Präsident François Hollande fürchtet, dass gemeinsame Erklärungen mit Deutschland vor wichtigen EU-Treffen den Widerstand anderer Mitgliedstaaten provozieren wü;rden. Kanzlerin Angela Merkel und Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy hatten mehrmals vor Ratssitzungen der Europäischen Union ihre Position öffentlich festgelegt. Auf dem Gipfel im Juni sollten ursprünglich weitere Integrationsschritte in der Wirtschafts- und Währungspolitik beraten werden. In Berlin heißt es mittlerweile, konkrete Ergebnisse seien von dem Treffen nicht mehr zu erwarten.

Foto: Deutsch-französische Konsultationen, über dts Nachrichtenagentur

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