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Sportausschuss-Chefin: Staat im Kampf gegen Doping unverzichtbar

Die Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Dagmar Freitag (SPD), hat die länderübergreifende Europol-Aktion gegen den internationalen Handel mit Doping-Präparaten begrüßt, bei der 234 Verdächtige festgenommen wurden. "Nur so geht es. Diese bislang beispiellose Aktion zeigt, dass staatliche Ermittlungsbehörden - national wie international - im Kampf gegen Doping schlichtweg unverzichtbar sind", sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe).

"Nur sie haben die erforderlichen Befugnisse und im vorliegenden Fall auch die internationale Vernetzung, um schlagkräftig gegen die Dopingmafia vorzugehen." Wenn man alleine das Volumen der jetzt sichergestellten Substanzen betrachte, werde klar, dass man es mit Wirtschaftskriminalität in beträchtlichem Ausmaß zu tun habe. Freitag erhofft sich auch ein gesellschaftliches Umdenken: "Vielleicht dient die Berichterstattung auch dazu, wenigstens den ein oder anderen Konsumenten zum Nachdenken zu bringen, ob er seine Gesundheit für ein bisschen Muskelmasse mehr wirklich ruinieren möchte mit der Einnahme von Substanzen, die unter obskuren Umständen in Untergrundlaboren zusammengepanscht werden." Bei der Maßnahme von Europol in insgesamt 33 Ländern wurden 24 Tonnen Steroidpulver beschlagnahmt. Insgesamt stellten die Ermittler 3,8 Millionen Dopingpräparate und gefälschte Medikamente sicher.

Foto: Rad-Rennfahrer, über dts Nachrichtenagentur

 

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