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Behörden Anschlagserie in Sri Lanka war Vergeltung für Christchurch 660x330 - Sri Lanka: IS beansprucht Anschläge für sich

Sri Lanka: IS beansprucht Anschläge für sich

Nach der Anschlagserie in Sri Lanka am Ostersonntag hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Angriffe für sich beansprucht. "Diejenigen, die den Angriff ausgeübt haben, der vorgestern Mitglieder der US-geführten Koalition und Christen in Sri Lanka zum Ziel hatte, sind Kämpfer des `Islamischen Staates`", hieß es in einer Mitteilung des IS-Propaganda-Nachrichtenkanals Amaq am Dienstag. Bei den Selbstmordanschlägen am Ostersonntag in Sri Lanka waren mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen, knapp 500 weitere Personen wurden verletzt. Unter den Opfern sollen auch mindestens 35 Ausländer sein. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass auch Deutsche getötet wurden. Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF waren 45 Kinder unter den Todesopfern. Das jüngste der 13 in der an der Ostküste gelegenen Stadt Batticaloa gestorbenen Kinder sei erst 18 Monate alt gewesen, teilte Unicef-Sprecher Christophe Boulierac in Genf mit. Insgesamt wurden laut Angaben lokaler Behörden 35 Personen im Zusammenhang mit der Anschlagserie festgenommen. Es seien mehr als 20 Häuser durchsucht worden, hieß es. Die Anschläge auf drei Kirchen und drei Hotels wurden nach ersten Erkenntnissen der Regierung als Vergeltung für den Anschlag auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch im März geplant und durchgeführt. Für Dienstag war in Sri Lanka ein "nationaler Tag der Trauer" ausgerufen worden. Foto: © dts Nachrichtenagentur

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