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Staatssekretär will Arbeitsschutz in Tourismus-Branche lockern

Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß (CDU) hat als Reaktion auf den Tourismus-Boom in diesem Sommer in Deutschland eine Deregulierung des Arbeitsmarktes gefordert. „Es würde vielen Tourismusbetrieben helfen, wenn die strengen Arbeitszeitregeln flexibler gestaltet würden, ohne die Beschäftigten über Gebühr zu belasten“, sagte Bareiß dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Ich fordere die Umstellung von einer Tages- auf eine Wochenarbeitszeit“.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer würden damit deutlich mehr Flexibilität gewinnen, so der CDU-Politiker. „Wenn die Sonne scheint und der Laden brummt, arbeitet man länger, bei schlechtem Wetter oder Flaute im Betrieb geht man eher nach Hause.“ Arbeitnehmerschutz und unternehmerische Interessen müssten besser in Einklang gebracht werden. „Hier ist mehr Flexibilität nötig. Man muss auch an das Wohl der Betriebe denken. Teilweise müssen Restaurants in Stoßzeiten Ruhetage außerhalb der Reihe einlegen, weil ihnen die Leute fehlen, um den Andrang zu verkraften. Das kann nicht sein“, sagte Bareiß dem RND. „Es wird für Hotels und Gaststätten immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Motivierte Mitarbeiter sind die Grundlage von erfolgreichem Tourismus. Das schönste Bergpanorama nützt ihnen nichts, wenn Sie kein Personal haben, das sich um die Gäste kümmern kann.“

Foto: Touristen in Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

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