Frankfurt am Main – Pendler bevorzugen kleine, günstige Wohnungen

Die Nachfrage an kleineren und günstigen Wohnungen ist in Frankfurt am Main besonders hoch, denn viele Pendler, die aus dem Rhein-Main-Gebiet stammen, entscheiden sich für eine Wohnung in Frankfurt als Zweitwohnsitz. Die Frankfurter wissen es schon lange und auch außerhalb der Bankenstadt ist es kein Geheimnis, dass Frankfurt ein teures Pflaster ist. Die Mietpreise in der größten Stadt Hessens liegen fast 100 % über dem Bundesdurchschnitt.

Es leben über 2,5 Mio. Menschen im Einzugsgebiet der Metropole und entsprechend hoch ist der Druck auf den Immobilienmarkt in der City. Dort ist mit der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und der Frankfurter Börse auch die internationale Hochfinanz zuhause. Dies sorgt nicht gerade für Entspannung auf dem ohnehin hochpreisigen Immobilienmarkt. Das Preisniveau liegt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis (Referenzwohnung) mit 10,85 Euro deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Wer kann sich eine Wohnung demnach in Frankfurt leisten, wo der typische Wohnungssuchende rund 4450 Euro netto monatlich verdient?

38,5 Jahre alt, verheiratet und keine Kinder

Diejenigen die sich in Frankfurt dafür entscheiden, eine Wohnung zu kaufen und mit einem Umzugsprofi wie dem Frasch Umzugsunternehmen aus Frankfurt umzuziehen, ist verheiratet, 38,5 Jahre alt, ist kinderlos und verfugt über ein Netto-Haushaltseinkommen von 4450 Euro. Dieses geht aus einem Marktbericht von Hüttig & Rompf hervor, einem auf Immobilienfinanzierungen spezialisiertes Unternehmen. Von dem Unternehmen wurden 461 Immobilien analysiert, die zwischen April 2015 und März 2016 erworben wurden sowie die demografischen Daten der Käufer incl. deren Einkommensverhältnisse. Dabei hat das Un-ternehmen mit 175 Partnerbanken und Sparkassen zusammengearbeitet.

Diejenigen die in Frankfurt eine Wohnung kaufen, bewohnen diese in der Regel selbst. Mit 70 % überwiegt der Anteil der Eigennutzer deutlich dem, der Kapitalanleger.

Frankfurt hält den Rekord im Preiszuwachs

Für eine Referenzwohnung liegt der Quadratmeterpreis in 14 Bezirken bei über 12 Euro und das ist ein deutliches Anzeichen dafür, wie angespannt der Immobilienmarkt in Frankfurt ist. In Westend-Süd, -Nord und Nordend-West werden die höchsten Preise verlangt, wob die Spanne zwischen 13,20 bis 14,59 Euro beträgt. Das Bahnhofsviertel verzeichnet den höchsten Zuwachs, wo im Vergleich zu 2007 36,6 % mehr Miete gezahlt werden muss. Die Angebotsmieten im 1. Halbjahr 2017 sind noch einmal gestiegen, wie die aktuelle Statistik von Statist aufweist:

Bei den Immobilienverkäufen in Frankfurt zeichnet sich die Dynamik noch stärker ab. Der Zuwachs bei den Eigentumswohnungen beträgt 59,9 % seit 2007 und bei den Häusern sind es 53,6 %. Die absolute Spitze bildet Westend-Süd auf dem Wohnungsmarkt, denn im dritten Quartal 2015 von 5.089 für eine Referenzwohnung. Das entspricht einem Wertzuwachs von 2010 um 46,5 %.

Günstig Wohnen in allen Frankfurter Stadtteilen

Besonders in der City der Bankenstadt ist der Wohnraum recht beschränkt und das führt zu einer starken Nachfrage nach Wohnraum in den Stadtteilen. So werden bspw. in den beiden Stadtteilen Bornheim oder Eschborn durchaus humane Preise für eine gute Wohnlage angeboten. Neben den Ein- und Zweifamilienhäusern sind dort überwiegend Mehrfamilienhäuser zu finden, aber auch einige Wohnblocks, die zahlreiche Wohneinheiten aufweisen und günstigen Wohnraum bieten. Wer eine günstige Wohnung in Frankfurt sucht, der wird im größten Stadtteil Frankfurts fündig: Frankfurt-Sachsenhausen. Dieser Vorort ist äußerst lebendig und verfügt zudem auch über eine sehr gute Infrastruktur mit Kunst und Kultur. Nach und nach werden die vorhandenen Baulücken dort mit Neubauprojekten gefüllt, die mit den gut erhaltenen Altbauten ein buntes Stadtbild bilden.

Angebotsmieten-Frankfurter-Wohnungsmarkt-1.-Halbjahr-2017

Grafik Statista: Angebotsmieten auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt im 1. Halbjahr 2017 unterteilt nach Bezirken (in Euro pro Quadratmeter)

Auch in den Toplagen können günstige Wohnungen gefunden werden

Das Frankfurter Westend steine der beliebtesten Wohngegenden in der Bankenstadt. Vor allem die Nähe zur Innenstadt und die hervorragende Infrastruktur stellen das entscheidende Argument dar, sich für diese Gegend zu entscheiden. Teilweise befinden sich die Wohnungen in einer herrlich grünen Umgebung und in der direkten Nachbarschaft sind die Naherholungsgebiete zu finden. Als Herzstück des Viertels gilt der Palmengarten, in dessen direkter Umgebung auch der Grüneburgpark angelegt ist. Überwiegend besteht der Ortsteil aus Bestandshäusern aus den 1950er und 1960er Jahren, umgeben von einigen Stadtvillen, die aus der Gründerzeit stammen. Zu den besseren Wohngegenden zählt der Stadtteil Dornbusch, der überwiegend mit Einfamilienhäusern bebaut ist. Ein Wohnen in Dornbusch ist vor allem für Berufspendler von Vorteil, denn der Ortsteil befindet sich in der Nähe der Autobahnen A661 und A3.

Den Full-Service mit einem Umzugsunternehmen planen

Egal ob der Umzug innerhalb Frankfurts stattfindet, es einen aus der Stadt zieht oder in diese hinein, es ist sinnvoll seinen Umzug zu planen und sich dabei am besten auf einen professionellen Umzugsservice zu verlassen. Nicht nur das das Hab und Gut sicher ans Ziel transportiert wird, sondern die Profis kümmern sich auch um die Parkgenehmigungen, damit am Tag des Umzugs der Umzugswagen direkt vor der Tür parken kann, damit das Umzugsgut schnell verladen werden kann. Besonders in Frankfurt stellt das Parken ein Problem dar und der Umzug findet ohne Stress statt. Bei Bedarf bzw. auf Wunsch übernehmen die Umzugsprofis sogar weitere bürokratische Aufgaben.

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