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Städtetag verlangt Klarheit bei Schnelltest-Finanzierung

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, hat mehr Klarheit bei der Beschaffung und Finanzierung von Corona-Schnelltests gefordert. „Wie Schnelltests in großen Mengen künftig beschafft, bezahlt, flächendeckend verteilt werden und auch zu den Menschen kommen, dazu erhoffen wir uns nächste Woche von den Beratungen von Bund und Ländern mehr Aufklärung“, sagte Jung der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Es muss gelten: Man tut, was man sagt, und sagt, was man tut.“

Grundsätzlich sieht der Städtetags-Präsident in den Schnell- sowie Selbsttests eine gute Übergangslösung. „Sie helfen, damit wir perspektivisch einzelne Öffnungsschritte besser gehen können.“ Man dürfe sich damit aber nicht in falscher Sicherheit wiegen. „Die Ergebnisse gelten immer nur für den Augenblick“, so der Sozialdemokrat. Zugleich sieht der Städtetags-Präsident die Tests als wichtige Flankierung bei der Lockerung der Corona-Beschränkungen. „Jeder weitere Öffnungsschritt muss zwingend mit einer passenden Teststrategie verbunden werden“, sagte Jung. „Ich glaube, wir haben ein dichtes Netz an Möglichkeiten: Es sind die niedergelassenen Ärzte, die Apotheken und weitere private Testzentren.“ Es seien auch die Vielen, die inzwischen geschult seien und Tests vornehmen könnten. „Außerdem sind jetzt auch die ersten Selbsttests für Laien zugelassen“, sagte der SPD-Politiker. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Rathaus von Offenbach, über dts Nachrichtenagentur

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