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„Stahlträger durchgebogen, als wären sie Pappe“: Lagerhalle niedergebrannt

Bereits auf der Anfahrt können die Einsatzkräfte am frühen Mittwochmorgen (24.06.2020) den Feuerschein in Wasserberndorf, einem Ortsteil von Geiselwind (Lkr. Kitzingen) sehen. Um kurz nach ein Uhr war der Brand in einem holzverarbeitenden Betrieb bemerkt worden. „Bei Anfahrt habe ich schon gesehen, dass es sich um einen größeren Einsatz handelt. Man konnte schon vom Ortsende Geiselwind den Feuerschein sehen“, so Kreisbrandrat Roland Eckert. Zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Kitzingen und aus dem Kreis Bamberg wurden an die Einsatzstelle alarmiert, um die Flammen in der großen Lagerhalle zu bekämpfen. Ein angebautes Wohnhaus musste evakuiert werden. Die Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden und wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut. Durch einen massiven Löscheinsatz konnten die Feuerwehrleute ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und benachbarte Hallen glücklicherweise verhindern. „Unser größtes Risiko war die Brandausdehnung. Die Stahlträger sind durchgebogen als wären sie aus Pappe. Da war eine richtige Hitze da. Die Wärmestrahlung ist das größte Gefährdungspotential, dass umliegende Gebäude anfangen zu brennen“, so Eckert. Noch bis in die frühen Morgenstunden hielten die Feuerwehrkräfte eine Brandwache an der völlig ausgebrannten Lagerhalle. Die Brandursache und Schadenshöhe sind derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Schätzungen wird ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich vermutet. Rund 160 Kräfte der umliegenden Feuerwehren waren im Einsatz.

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