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Steinmeier: Schnelles Internet gehört zur Grundversorgung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat mehr Anstrengungen bei der Versorgung des ländlichen Raums mit schnellem Internet angemahnt. „Zu gleichwertigen Lebensverhältnissen gehört heute: Wo immer Menschen leben und arbeiten, brauchen sie schnelles Internet“, sagte Steinmeier am Mittwoch bei einer Veranstaltung zur ländlichen Entwicklung auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. „Niemand käme bei zu wenigen Menschen in einem Dorf auf die Idee, die Elektrizität oder die Wasserversorgung abzustellen.“

Genauso wie Strom und Wasser gehöre schnelles Internet heute zur Grundversorgung, fügte der Bundespräsident hinzu. Gleichzeitig dämpfte er die Erwartungen. 5G allein werde den ländlichen Raum nicht zukunftsfest machen, sagte er. „Aber der ländliche Raum darf keinesfalls komplett von technischen Entwicklungen abgehängt werden.“ Realistisch betrachtet werde sich nicht jeder Unterschied zwischen Stadt und Land einebnen lassen. Das liege in der Natur der Sache. „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ bedeute nicht „gleiche Lebensverhältnisse“, sagte Steinmeier. „Und was gleichwertige Lebensverhältnisse im Einzelfall beinhalten, müssen wir als Gesellschaft immer wieder neu aushandeln und auf die Höhe der Zeit bringen.“

Foto: Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

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