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Steuerberater fordern Aufschub für Einkommensteuererklärungen

Die Steuerberater schlagen wegen Überlastung Alarm und fordern einen Aufschub für normale Einkommensteuererklärungen. Mit Überbrückungshilfen und der Mehrwertsteuersenkung hätten die Büros so viel zu tun, dass sie bei den normalen Steuererklärungen für 2019 erheblich im Rückstand seien, sagte Hartmut Schwab, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Er habe deshalb mit dem Bundesfinanzministerium Kontakt aufgenommen.

„Wir brauchen jetzt eine Verlängerung für alle Steuererklärungen aus dem Jahr 2019“, verlangt er. Der Rückstand werde auch dadurch verschärft, dass die Unternehmer unter den Mandanten in der Pandemie mit vielen anderen Dingen beschäftigt seien und die Unterlagen ihren Steuerberatern nicht rechtzeitig lieferten. „Viele sagen ja, Steuerberater wären die Profiteure der Krise. Tatsächlich sind wir am Limit“, so Schwab. Fast jeder Mandant brauche Beratung dafür, wie er die Umsatzsteuersenkung umsetzt oder beantragt. „Maximalhonorare kann man dafür ja nicht nehmen“, sagte der Steuerberater. „Ich will das ja auch gar nicht, weil es meist langjährige Mandanten sind. Wir machen da wirklich keinen großen Reibach.“ Vor allem die Kredithilfe-Anträge bei der KfW seien sehr aufwändig.

Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

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