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Steuerberater-Präsident rät Steuerhinterziehern zur Selbstanzeige

Berlin - Angesichts des Steuer-Streits zwischen Deutschland und der Schweiz rät der Präsident der Bundessteuerberaterkammer, Horst Vinken, Steuerhinterziehern zur Selbstanzeige. "Ich rate jedem Steuersünder, schnell reinen Tisch zu machen und eine Selbstanzeige beim Finanzamt zu stellen, bevor die Steuerfahnder ihm auf die Schliche kommen", sagte Vinken der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Mit einer korrekten Selbstanzeige entgeht er wenigstens der strafrechtlichen Verfolgung. Hinzukommt: Wer das Schwarzgeld nicht legalisiert und verstirbt, hinterlässt seinen Erben ein großes Problem."

Auf die Frage, wie viel Steuern Anleger zahlen müssen, die Schwarzgeld in der Schweiz haben und nun eine Selbstanzeige machen, sagte Vinken: "Derzeit müssen Anleger die Erträge aus dem Vermögen mit ihrem individuellen Steuersatz versteuern, hinzu kommen Zinsen von sechs Prozent pro Jahr. Übersteigt der Hinterziehungsbetrag 50.000 Euro, kommt ein Zuschlag von fünf Prozent dazu." Werden die Steuersünder dagegen vom Fahnder erwischt, gibt es zusätzlich eine Strafe.

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