STRABAG an Teilen von ALPINE interessiert

Strabag Haus Panorama

Wien – Strabag, der Marktführer im österreichischen Bausektor, hat dem Masseverwalter Stephan Riel grundsätzliches Kaufinteresse an allen Assets der insolventen Alpine Bau GmbH sowie Interesse an der Übernahme von Personal bekundet. Dies betrifft Beteiligungen, Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Asphaltmischwerke, namentlich u.a. die HAZET Bauunternehmung GmbH, die Universale Bau GmbH und die ARB Holding GmbH. STRABAG ist in der Lage, sehr kurzfristig konkrete Angebote zu unterbreiten.

Zudem bot STRABAG dem Masseverwalter an, die IT der Alpine-Gruppe sowie deren Baugeräte-Tochter vorerst kostenlos weiterzuführen, sodass vom Masseverwalter ein geordneter Übergang der Assets sichergestellt werden kann. Zur Unterstützung des Arbeitsmarktes sagte STRABAG Sozialminister Rudolf Hundstorfer zudem die sofortige Übernahme von bis zu 40 Lehrlingen der Alpine zu.

Mit einer Eigenkapitalquote von über 30 % und liquiden Mitteln per 31.3.2013 von mehr als Euro 1 Mrd. zeigt die STRABAG SE eine sehr starke finanzielle Ausstattung – und dies mit großem Abstand zum Mitbewerb. Somit wären Arbeitsplätze und der Baubetrieb am ehesten beim finanzstarken Marktführer gesichert.

STRABAG möchte auch gerne an den Verhandlungen zu den in den vergangenen Tagen in den Medien diskutierten Bundesländerlösungen teilnehmen: Daher forderte das Unternehmen beim Masseverwalter die Verhandlungsunterlagen an, damit auch hier zeitnah verbindliche Angebote unterbreitet werden können. Bisher wurde STRABAG noch keine Beteiligung an diesbezüglichen Verhandlungen angeboten, sodass ihr lediglich Informationen aus den Medien vorliegen. Es wäre juristisch fragwürdig, wenn Teile der Alpine an Mitbewerber vergeben werden, ohne dem Marktführer die Gelegenheit gegeben zu haben, an den – offenbar seit längerem bestehenden – Verhandlungen teilzunehmen und Angebote zu legen.

Bereits vor zwei Tagen hatte STRABAG dem Masseverwalter ein grundsätzliches Interesse an den Assets der Alpine bekundet. Daher ist das Unternehmen überrascht, dass bisher keine Reaktion erfolgt ist und Informationen über den Verhandlungsstand lediglich den Medien entnommen werden konnten. Da STRABAG auch Interesse an den Mischanlagen bekundete, wird sie juristische Schritte prüfen, sollten die kolportierten Verschiebungen von Beteiligungsanlagen im Rohstoffbereich von der insolventen Alpine Bau GmbH in die Tochter ARB Holding GmbH den Kaufinteressenten der Alpine Bau GmbH Nachteile verursachen.

STRABAG SE ist einer der führenden europäischen Baukonzerne. Mit rund 74.000 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2012 eine Leistung von Euro 14,0 Mrd. erbracht. Ausgehend von den Kernmärkten Österreich und Deutschland ist STRABAG über ihre zahlreichen Tochtergesellschaften in allen ost- und südosteuropäischen Ländern, in ausgewählten Märkten Westeuropas sowie auf der Arabischen Halbinsel präsent. STRABAG deckt dabei die gesamte Leistungspalette (Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Spezialtief- und Tunnelbau) sowie die Bauwertschöpfungskette ab.

Foto: © Strabag

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