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Strack-Zimmermann kritisiert Teil-Verlegung von US-Soldaten

FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat die geplante Teil-Verlegung von US-Soldaten aus Deutschland nach Polen scharf kritisiert. „Donald Trump und sein treuester Fan, der ehemalige US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, möchten Deutschland mit dem Truppenabzug von US-Soldaten gerne eins auswischen. Dabei beweisen sie nur, dass sie außen- und sicherheitspolitische Zusammenhänge und das NATO-Bündnis nicht verstehen“, sagte Strack-Zimmermann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagsausgaben).

Strack-Zimmermann zufolge schadeten sich die USA mit diesem Schritt selbst. „Der Rückzug von US-Soldaten wäre nicht nur für Deutschland schlecht, sondern insbesondere auch für die USA selbst. Deutschland ist für die Logistik und die medizinische Versorgung der US-Streitkräfte ein bedeutender Standort“, sagte sie. Deutschland sei aufgrund seiner Lage ein Dreh- und Angelpunkt für die US-Streitkräfte, besonders für Einsätze im Nahen und Mittleren Osten. „Das wäre an anderen europäischen Standorten nicht gegeben. Mit einem Abzug aus Deutschland und einer Verlegung der US-Streitkräfte würde Donald Trump seiner eigenen Armee schaden und die eigene nationale Sicherheit gefährden“, sagte die FDP-Politikerin dem RND.

Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann, über dts Nachrichtenagentur

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